Donnerstag, 22. August 2019
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Am Mittwoch hat der DAX deutlich zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 11.802,85 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 1,30 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Mit Spannung wird am Mittwoch die Veröffentlichung der Protokolle der jüngsten Beratungen der US-Notenbank Fed erwartet. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Erderwärmung: Klimaprofessorin fürchtet Anstieg von Hitzetoten


Die Erde aus dem Weltraum aufgenommen / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Deutschlands erste Professorin für die Erforschung der Auswirkungen des Klimawandels auf die Gesundheit an der Berliner Charité, Sabine Gabrysch, warnt vor einem Anstieg von Hitzetoten als Folge der Erderwärmung. "Es sterben jetzt schon Menschen. Und die Folgen, die auf uns zukommen, sind noch viel gravierender", sagte Gabrysch den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Mittwochsausgaben).

Die Epidemiologin nannte Extremereignisse wie Waldbrände, Überschwemmungen und Hitze als sichtbare Folgen des Klimawandels. Hitzschlag, Nieren- und Herzprobleme führten zu erhöhter Sterblichkeit, insbesondere ältere Menschen, kleine Kinder und Menschen mit Vorerkrankungen seien gefährdet. "Aus meiner ärztlichen Perspektive haben wir hier einen Notfall, weil es eine lebensbedrohliche Situation ist", so die Medizinerin weiter. Sie bezeichnete das Fortschreiten der Erderwärmung als "planetaren Gesundheitsnotfall", um den man sich "schnell kümmern" müsse. Die Ärztin warnte zudem, dass der Klimawandel globale Probleme verschärfe und zu einem "Multiorganversagen" führen könne. "Die Ozeane versauern durch das CO2 in der Atmosphäre und sind außerdem voller Plastikmüll, Tier- und Pflanzenarten sterben aus, Wälder werden abgeholzt", sagte Gabrysch den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Um die Klimarisiken zu begrenzen, müsse die bisherige Art des Wirtschaftens grundlegend umgebaut werden.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 17.07.2019 - 01:00 Uhr

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