Mittwoch, 17. Juli 2019
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Börse

Am Mittwoch hat der DAX nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 12.341,03 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,72 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. An der Spitze der Kursliste standen kurz vor Handelsschluss die Wertpapiere von Vonovia mit deutlichen Kursgewinnen von fast einem Prozent im Plus, gefolgt von den Aktien von Beiersdorf und von RWE. Die Anteilsscheine von Fresenius Medical Care standen kurz vor Handelsschluss mit starken Kursverlusten von über drei Prozent am Ende der Liste, gefolgt von den Papieren von Wirecard und von Fresenius. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Bartsch verlangt Wettbewerb der besten Klima-Konzepte


Dietmar Bartsch / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Linksfraktionschef Dietmar Bartsch hat skeptisch auf den Appell von FDP-Chef Christian Lindner reagiert, alle Regierungsparteien in Bund und Ländern sollten sich auf einen gemeinsamen Weg in der Klimapolitik verständigen. "Bei der Klimapolitik möge es einen Wettbewerb der besten Konzepte geben, vor allem endlich konkretes Handeln", sagte Bartsch den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Montagsausgaben). "Wenn es denn die Chance eines sozial-ökologischen Aufbruchs gibt, wird sich die Linke nicht verweigern."

Lindner hatte zu einer parteiübergreifenden Verständigung im Kampf gegen den Klimawandel aufgerufen. "Klimapolitik hat das Potenzial, die Gesellschaft ähnlich zu spalten wie Flüchtlingspolitik", sagte Lindner den Funke-Zeitungen. "Wir können das vermeiden, wenn alle in Bund und Ländern regierenden Parteien frühzeitig an einen Tisch kommen." Alle grundlegenden Veränderungen bedürften einer Mehrheit in Bundestag und Bundesrat, so Lindner. Daran ändere auch eine Bundestagswahl nichts. Die Klimapolitik müsse Wohlstand und eine freie Lebensweise erhalten, sonst werde "Deutschland zu einem armen, grauen, spaßfreien Land", warnte der FDP-Chef. "Der moralische Zeigefinger wird in der Klimapolitik dagegen so wenig funktionieren wie in der Flüchtlingspolitik." Eine CO2-Steuer lehnte Lindner ab. Sie sei teuer, ohne einen wirksamen Einspareffekt zu erzielen. Der FDP-Chef schlug stattdessen einen "marktwirtschaftlich gebildeten Preis" vor: "Wir geben dem CO2-Ausstoß ein Limit - und jeder muss sich seinen Anteil an dem Budget kaufen. Dann werden wir erleben, dass die günstigsten CO2-Vermeidungsstrategien gewählt werden und nicht diejenigen, die den Politikern gerade in den Kram passen", sagte er. "Das wäre ein Instrument, das Innovationen und Start-up-Mentalität anschieben würde - und das wir sehr rasch einführen sollten."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 14.07.2019 - 13:27 Uhr

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