Mittwoch, 17. Juli 2019
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Die Börse in Frankfurt hat am Mittwochmittag kaum Kursveränderungen verzeichnet: Gegen 12:30 Uhr wurde der DAX mit rund 12.435 Punkten berechnet. Dies entspricht einem Plus von 0,1 Prozent gegenüber dem vorherigen Handelstag. An der Spitze der Kursliste stehen die Papiere von RWE, Bayer und Infineon. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

JU verlangt "kompletten Neustart" der CDU-Kommunikation


Junge Union / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Angesichts der misslungenen Reaktion der CDU auf die Kritik des YouTubers Rezo setzt die Junge Union (JU) jetzt Parteichefin Annegret Kramp-Karrenbauer unter Druck. "Es muss nun eine übergeordnete Kommunikationsstrategie entwickelt werden, ein offenes Eingeständnis für Fehler geben und ein kompletter Neustart für die Kommunikation der CDU Deutschlands gelingen", heißt es in einem aktuellen Beschluss des Deutschlandrats der JU, über den die "Welt am Sonntag" berichtet. In einem Zehn-Punkte-Plan verlangt die Jugendorganisation unter anderem eine "Bündelung aller Kommunikationskanäle" auf Bundesebene, die umfassende Ausbildung eigener "Digital-Manager", einen "täglichen Social-Media-Report" und daraus abgeleitete Handlungsempfehlungen für Funktionsträger sowie den Einsatz "authentischer CDU-Identifikationsfiguren in der digitalen Welt".

Die Partei brauche "junge netzaffine Gesichter", die "nicht erst den Weg vor die Kamera für eigene Social-Media-Formate finden, wenn ein Shitstorm im Gange ist", heißt es in dem Papier. Konkret soll es künftig Moderatoren geben, die "insbesondere der jungen Generation auf Instagram und YouTube christdemokratische Politik näherbringen". Sie müssten den Usern ein Blick hinter die Kulissen des Berliner Politikbetriebs ermöglichen "und authentisches Bindeglied zwischen Generation Y bzw. Z und unseren Spitzenpolitikern" sein, so die JU. Vorgeschlagen werden auch "Politik-Tutorials aus erster Hand", in denen die Politik "leicht, verständlich und auch unterhaltsam dem User erklärt wird". Notwendig sei grundsätzlich die Transparenz, dass es sich um keine neutralen Inhalte, sondern Ideen und Meinungen der Partei handele. Die JU hält es für zentral, dass die CDU nicht nur sende, sondern auch empfange und reagiere. "Daher sollte jeder Abgeordnete eine Stunde am Tag den Dialog im Netz suchen", lautet eine Empfehlung. Für die eigenen Mitglieder, mehr als 100.000 zwischen 14 und 34 Jahren, fordert der Unionsnachwuchs denn auch eine stärkere Rolle bei der Kampagnenarbeit ein: "Mit einer erheblichen Anzahl an netzaffinen Mitgliedern können Themen gesetzt und besetzt werden."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 13.07.2019 - 00:31 Uhr

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