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Zum Wochenstart hat der DAX keine klare Richtung gezeigt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 12.486,56 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,20 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag. Enttäuscht waren die Anleger insbesondere darüber, dass die von US-Präsident Trump verkündete Teileinigung im Zollstreit zwischen den USA und China wohl doch nicht verbindlich vereinbart ist. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Studie: DAX-Vorstände sind weniger lange im Amt


Büro-Hochhaus / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Nach einer Untersuchung der Personalberatung Heidrick & Struggles sind die Vorstände der 30 DAX-Konzerne aktuell im Durchschnitt lediglich seit knapp 5,3 Jahren im Amt: Bei einer früheren Erhebung aus dem Jahr 2014 waren es noch sechs Jahre. "Früher war es die Norm, sehr lange auf den Vorstandsstühlen sitzen zu bleiben. Das ist vorbei", sagte Christine Stimpel, Headhunterin bei Heidrick & Struggles, der "Welt".

Die "Schornsteinkarrieren", bei denen Manager ein ganzes Leben lang in einem Unternehmen Karriere machten, gebe es nur noch selten. "In den vergangenen fünf Jahren hat die Verweildauer als Vorstand in einem DAX-Unternehmen um mehr als zehn Prozent abgenommen", so die Headhunterin weiter. Manager wechselten jetzt auch auf sehr ähnliche Posten. "Nicht mehr der Aufstieg ist die Motivation, sondern der Wunsch nach Veränderung", sagte Stimpel. Einen Grund für diesen Trend sieht die Personalexpertin im familiären Umfeld der Topmanager, die oftmals mehrere Kinder im Erwachsenenalter haben. "Die Töchter und Söhne sorgen zu Hause für politische Diskussionen. Nehmen Sie zum Beispiel den Klimawandel mit der Aktivistin Greta Thunberg. In gewisser Weise könnte mancher Vorstandswechsel auf die Generation Greta zurückgehen", so die Personalexpertin. Die eigenen Kinder forderten die Manager-Väter dazu auf, noch einmal etwas Neues zu machen. Daneben nennt Stimpel den Einstieg von Finanzinvestoren in große deutsche Konzerne als Auslöser für einen Vorstandswechsel. Der Vormarsch von Private Equity in Deutschland leiste einem schnelleren Wechsel in den Vorständen Vorschub. "Ich halte das für sehr signifikant in der deutschen Industrie. Private-Equity-Manager werden sich nach dem Einstieg nicht hinten in den Aufsichtsrat setzen und zuschauen", sagte Stimpel der "Welt".

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 12.07.2019 - 08:23 Uhr

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