Freitag, 19. Juli 2019
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Börse

Am Donnerstag hat der DAX deutlich nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 12.227,85 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,92 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. An der Spitze der Kursliste standen kurz vor Handelsschluss die Wertpapiere von Merck mit kräftigen Kursgewinnen von fast zwei Prozent entgegen dem Trend im Plus, gefolgt von den Aktien von der Deutschen Börse und von RWE. Die Anteilsscheine von SAP standen kurz vor Handelsschluss mit einem kräftigen Kurseinbruch von über fünf Prozent am Ende der Liste, gefolgt von den Papieren von Wirecard und von Thyssenkrupp mit jeweils kräftigen Kursverlusten. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Hardt fordert von G20-Gipfel "klares Signal" für Multilateralismus


Fahnen der G20 / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Der außenpolitische Sprecher der Unionsfraktion, Jürgen Hardt, hat kurz vor Beginn des G20-Gipfels in Japan mehr Einsatz für international abgestimmte Lösungen gefordert. "Angesichts der vielen aktuellen Krisen und Konflikte auf der Welt kommt dem bevorstehenden G20-Gipfel eine besondere Bedeutung zu", ließ sich der CDU-Politiker am Donnerstag zitieren. Von dem Treffen der Staats- und Regierungschefs müsse ein "klares Signal" für Multilateralismus ausgehen.

"Die schwelenden Handelsauseinandersetzungen zwischen den USA und China, aber auch im transatlantischen Bereich, drohen die gesamtwirtschaftliche Entwicklung zu beeinträchtigen." Außerdem müsse das Treffen dazu genutzt werden, um aktuelle außenpolitische Krisen, wie zum Beispiel die Lage am Persischen Golf, zu entschärfen. Als weiteren Punkt sieht er die Einigung auf eine "ambitionierte, international abgestimmte Klimapolitik". Abstriche von den Pariser Zielen dürften nicht gemacht werden, so Hardt. Auch aus der Industrie wurden hohe Erwartungen an den G20-Gipfel formuliert. So forderte der Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI), Dieter Kempf, "konkrete und umsetzbare Vorschläge" zur Reform der Welthandelsorganisation (WTO). "Angesichts der negativen Aussichten für die Weltwirtschaft und einer deutlichen Zunahme weltweiter Handelskonflikte braucht die vernetzte Wirtschaft wieder mehr Planungssicherheit", sagte Kempf am Donnerstag. Um die Exportindustrie nicht durch weitere Handelskonflikte zu gefährden, müsse die Blockade bei der WTO-Streitschlichtung aufgelöst werden. Der G20-Gipfel beginnt in der Nacht zum Freitag (deutscher Zeit) im japanischen Osaka.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 27.06.2019 - 14:09 Uhr

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