Donnerstag, 18. Juli 2019
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Börse

Am Donnerstag hat der DAX deutlich nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 12.227,85 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,92 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. An der Spitze der Kursliste standen kurz vor Handelsschluss die Wertpapiere von Merck mit kräftigen Kursgewinnen von fast zwei Prozent entgegen dem Trend im Plus, gefolgt von den Aktien von der Deutschen Börse und von RWE. Die Anteilsscheine von SAP standen kurz vor Handelsschluss mit einem kräftigen Kurseinbruch von über fünf Prozent am Ende der Liste, gefolgt von den Papieren von Wirecard und von Thyssenkrupp mit jeweils kräftigen Kursverlusten. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Bericht: Steuerliche Förderung des Mietwohnungsneubaus rückt näher


Baustelle / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Eine steuerliche Förderung des Mietwohnungsbaus in Deutschland wird wahrscheinlicher. Die Bundesregierung habe sich auf die Länder zubewegt, berichtet die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" unter Berufung auf ein Schreiben der Bundesregierung. Das Bundeskanzleramt sagte demnach zu, zeitnah die vorgesehene Baukostenobergrenze für die Inanspruchnahme der Sonderabschreibung von zuletzt geplant 3.000 Euro je Quadratmeter Wohnfläche auf 3.500 Euro zu erhöhen.

Wenn die Länder an diesem Freitag dem Gesetz im Bundesrat zustimmten, werde die Bundesregierung dies zu Protokoll geben, heißt es in dem Schreiben, über das die FAZ berichtet. Auf seiner letzten Sitzung im vergangenen Jahr hatte der Bundesrat die Beratung über das Thema noch kurzfristig von der Tagesordnung genommen, weil eine Mehrheit dafür unwahrscheinlich war. Die zugesagte Erhöhung der Baukostenobergrenze soll laut FAZ für Investitionen in Regionen mit angespannter Wohnungslage gelten. Dazu zählen Gebiete, die nach der Wohngeldverordnung den Mietenstufen IV bis VI zugeordnet wurden, als die Baugenehmigung beantragt wurde. Das Gesetz verspricht schnellen Investoren, die neue Mietwohnungen planen, eine Sonderabschreibung. Der Bauantrag muss dazu bis Ende 2021 gestellt werden. Allerdings wird die steuerliche Förderung an Bedingungen geknüpft. Die Baukosten werden gedeckelt, um zu verhindern, dass Vermieter von Luxusapartments die Steuervergünstigung erhalten - daher die 3.000 Euro beziehungsweise 3.500 Euro je Quadratmeter. Dabei geht es um die reinen Baukosten, der Aufwand für das Grundstück wird dabei nicht berücksichtigt. Steuerlich geltend machen können die Immobilienanleger nach dem Gesetz nur bis zu 2.000 Euro je Quadratmeter.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 27.06.2019 - 11:05 Uhr

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