Donnerstag, 18. Juli 2019
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Börse

Am Donnerstag hat der DAX deutlich nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 12.227,85 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,92 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. An der Spitze der Kursliste standen kurz vor Handelsschluss die Wertpapiere von Merck mit kräftigen Kursgewinnen von fast zwei Prozent entgegen dem Trend im Plus, gefolgt von den Aktien von der Deutschen Börse und von RWE. Die Anteilsscheine von SAP standen kurz vor Handelsschluss mit einem kräftigen Kurseinbruch von über fünf Prozent am Ende der Liste, gefolgt von den Papieren von Wirecard und von Thyssenkrupp mit jeweils kräftigen Kursverlusten. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Müntefering begrüßt Möglichkeit der SPD-Doppelspitze


Franz Müntefering / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Der frühere SPD-Vorsitzende Franz Müntefering begrüßt, dass es künftig auch die Möglichkeit einer Doppelspitze in der SPD geben soll. "Ich finde es gut, wenn der SPD Parteivorstand jetzt den Weg dazu eröffnet, dass die Partei von einer Doppelspitze geführt werden kann – ohne dass es gleich einen Zwang gibt, das immer und auf jeden Fall zu machen", sagte Müntefering den Zeitungen des "Redaktionsnetzwerks Deutschland" (Donnerstagsausgaben). Auch wenn viele das nicht mehr wüssten, habe es die doppelte Verantwortung an der Spitze in der Geschichte der SPD immer mal wieder gegeben, sagte Müntefering.

"Das war im Aufbau der Partei durchaus üblich", so der frühere SPD-Vorsitzende weiter. Es seien "aber immer nur Männer" gewesen, die "Macht und Verantwortung geteilt haben". Heute sei klar: "Wenn es eine Doppelspitze gibt, dann müssen das Frau und Mann sein. Das ist zeitgemäß. Es ist ein wirklicher Fortschritt", sagte Müntefering, der von März 2004 bis November 2005 sowie von Oktober 2008 bis November 2009 SPD-Chef war. Er finde es "eine pfiffige Idee", dass Bewerber für eine Doppelspitze gleich als Team antreten könnten. Man probiere "etwas Neues". Müntefering hält es aber für richtig, dass die Mitglieder sich auch künftig ebenso für einen alleinigen Vorsitzenden entscheiden können sollen. "Auch gewichtige Unikate können gute Vorsitzende sein", sagte er. Der frühere SPD-Vorsitzende hält es grundsätzlich nicht für ein Hindernis, wenn ein Vorsitzender noch sehr jung wäre. "Ich habe nicht Recht oder Unrecht, weil ich 79 bin. Das gilt ganz genauso für den 29-Jährigen", sagte er. "Als Bebel 1869 mit Liebknecht die Sozialdemokratische Arbeiterpartei gründete, war Bebel 29 Jahre alt", so Müntefering weiter. Es gebe in "jedem Alter Vernünftige und Bekloppte". Die Vernünftigen müssten sich unterhaken. Der frühere SPD-Chef warnte allerdings davor, jemanden an die Parteispitze zu wählen, der aus der Großen Koalition aussteigen wolle. "Es gibt viel zu tun in Deutschland und wir müssen regieren", sagte Müntefering den Zeitungen des "Redaktionsnetzwerks Deutschland". Die SPD dürfe sich nicht "unglaubwürdig machen, indem sie die Verantwortung wegwirft. Keine Mannschaft gewinnt ein Spiel, indem sie sagt: Wir gehen vorzeitig vom Platz und konzentrieren uns auf das nächste Spiel", so der SPD-Politiker weiter.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 27.06.2019 - 05:00 Uhr

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