Mittwoch, 17. Juli 2019
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Börse

Am Mittwoch hat der DAX nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 12.341,03 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,72 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. An der Spitze der Kursliste standen kurz vor Handelsschluss die Wertpapiere von Vonovia mit deutlichen Kursgewinnen von fast einem Prozent im Plus, gefolgt von den Aktien von Beiersdorf und von RWE. Die Anteilsscheine von Fresenius Medical Care standen kurz vor Handelsschluss mit starken Kursverlusten von über drei Prozent am Ende der Liste, gefolgt von den Papieren von Wirecard und von Fresenius. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Von der Leyen: NATO-Engagement ist mehr als nur Geld


Ursula von der Leyen / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Der Kritik der USA an zu geringen Militärausgaben der Europäer wollen Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) und ihre niederländische Amtskollegin Ank Bijleveld-Schouten stärker gemeinsam entgegentreten. Bei den NATO-Einsätzen der Bundeswehr gehe es nicht nur um Geld: "Entscheidend ist, was rausspringt für die NATO", sagte von der Leyen dem "Handelsblatt" (Donnerstagsausgabe). Das NATO-Engagement im Baltikum wäre nicht möglich ohne Deutschland und die Niederlande.

"Es geht darum, wer leistet praktisch was für die gemeinsame Sicherheit in der NATO: Wer bestückt die Kommandos, wer stellt Truppen etwa für Afghanistan oder die Schnelle Speerspitze der Allianz. Da haben wir beide einen sehr guten Ruf", so die CDU-Politikerin weiter. Bijleveld-Schouten sagte, dass die Debatte über das Zwei-Prozent-Ziel nicht zwischen den NATO-Partnern stehen sollte. "Seit 70 Jahren stehen wir entschlossen zum Bündnis. Wenn jetzt unser neuer Kollege aus den USA kommt, sagen wir ihm, dass auch die Botschaft der Einigkeit sehr wichtig ist für die NATO", so die niederländische Verteidigungsministerin weiter. Der erst vergangene Woche ernannte neue US-Verteidigungsminister Mark Esper nimmt erstmals an dem Ministertreffen teil. Der Anteil von Verteidigungsausgaben am Inlandsprodukt der Niederlande beträgt aktuell 1,35 Prozent, der von Deutschland beträgt 1,36 Prozent. Die NATO hatte auf ihrem Gipfel in Wales 2014 beschlossen, dass alle 29 Mitglieder ihre Militärausgaben bis 2024 "in Richtung zwei Prozent" steigern sollten. Deutschland hat seither seine Ausgaben um 40 Prozent gesteigert, die Niederlande ihre um über 30 Prozent. Deutschland und die Niederlande arbeiten militärisch seit 1995 immer enger zusammen, das Heer und die Marine sind großenteils integriert, Truppen an die NATO stellen beide gemeinsam. Künftig wollen beide Länder auch im Bereich Cyber-Sicherheit und Digitalisierung eng kooperieren.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 26.06.2019 - 19:47 Uhr

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