Mittwoch, 17. Juli 2019
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Börse

Am Mittwoch hat der DAX nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 12.341,03 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,72 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. An der Spitze der Kursliste standen kurz vor Handelsschluss die Wertpapiere von Vonovia mit deutlichen Kursgewinnen von fast einem Prozent im Plus, gefolgt von den Aktien von Beiersdorf und von RWE. Die Anteilsscheine von Fresenius Medical Care standen kurz vor Handelsschluss mit starken Kursverlusten von über drei Prozent am Ende der Liste, gefolgt von den Papieren von Wirecard und von Fresenius. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

NRW-Innenminister: "Fall Lügde wurde eindeutig unterschätzt"


Herbert Reul / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Kurz vor dem Prozessbeginn im Missbrauchsfall Lügde am Donnerstag hat Nordrhein-Westfalens Innenminister Herbert Reul (CDU) Versäumnisse bei den polizeilichen Ermittlungen eingeräumt. "Der Fall Lügde wurde eindeutig unterschätzt", sagte Reul am Mittwoch der Mediengruppe RTL. Da gebe es nichts "zu beschönigen. Es gab zwei ganz konkrete Fälle, da hätte man die Hinweise aus der Bevölkerung ernster nehmen müssen. Sie sind nicht an die Staatsanwaltschaft weitergegeben worden", so der CDU-Politiker weiter.

"Garantiert" seien Fehler passiert. "Mir fallen nur jetzt keine konkret ein, die ich individuell zu verantworten habe. Aber ich bin natürlich verantwortlich für alles, was in der Polizei passiert", sagte Reul. Er habe zwar vorher gewusst, dass Kinderpornografie "fürchterlich" sei, aber als er "das erste Mal – schon vor Lüdge – im Landeskriminalamt die Filme gesehen habe", sei es anders gewesen. "Wenn Sie das sehen und vor allen Dingen auch hören bei den Videos, dann haben Sie eine total andere Einschätzung von dem, was passiert ist, als wenn Sie es rein rational in der Zeitung gelesen haben", so der nordrhein-westfälische Innenminister. Zu seiner Aussage, auf dem Campingplatz jeden Stein umzudrehen, sagte er: "Das war vielleicht kein gutes Bild, weil jeder denkt, ich würde jeden Millimeter untersuchen, was objektiv gar nicht geht. Aber wir haben alles, was nach polizeilichen Möglichkeiten da ist, auch gemacht. Wir haben systematisch den Wohnwagen und alles untersucht". Zudem sei ein Spürhund hineingeschickt worden. "Intensiver kann man es kaum machen. Und trotzdem weiß man nicht, ob da nicht – das haben wir am Schluss gesehen – irgendeine Hütte ist, wo man denkt, die gehört nicht zu dem Mann. Aber sie gehörte doch zu dem Mann", sagte Reul der Mediengruppe RTL. Zu den abhanden gekommenen Beweisen und möglicherweise in den Fall verstrickte Beamte, sagte er: "Dem sind wir nachgegangen. Ich habe von Anfang an darum gebeten, das ganz sorgfältig zu prüfen. Bis heute gibt es keinen ernsten Hinweis, erst recht keinen Beweis, dass in der Polizei ein System dahintersteckt." Ausschließen könne man nichts. "Es laufen ja auch noch Verfahren gegen Beamte beim Jugendamt und der Polizei", so der CDU-Politiker weiter.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 26.06.2019 - 18:38 Uhr

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