Freitag, 19. Juli 2019
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Börse

Am Donnerstag hat der DAX deutlich nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 12.227,85 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,92 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. An der Spitze der Kursliste standen kurz vor Handelsschluss die Wertpapiere von Merck mit kräftigen Kursgewinnen von fast zwei Prozent entgegen dem Trend im Plus, gefolgt von den Aktien von der Deutschen Börse und von RWE. Die Anteilsscheine von SAP standen kurz vor Handelsschluss mit einem kräftigen Kurseinbruch von über fünf Prozent am Ende der Liste, gefolgt von den Papieren von Wirecard und von Thyssenkrupp mit jeweils kräftigen Kursverlusten. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Maas reicht Geständnis im Fall Lübcke nicht


Heiko Maas / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Außenminister Heiko Maas (SPD) hat davor gewarnt, nach dem Geständnis von Stephan E. zum Mord an dem hessischen CDU-Politiker Walter Lübcke den Fall als erledigt zu betrachten. "Mit einem Geständnis darf die Aufklärung nicht enden. Der Fall und die Hintergründe müssen lückenlos aufgeklärt werden", sagte der SPD-Politiker den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Donnerstagsausgaben).

Zuvor war bekannt geworden, dass der als rechtsextrem geltende Stephan E. gestanden hat, den Kasseler Regierungspräsidenten erschossen zu haben. In einem Brief an die Bundestagsabgeordneten schrieb Maas, der Mord an Walter Lübcke mache fassungslos. "Fassungslos sind auch viele, viele Kommunalpolitiker und Ehrenamtliche, die täglich Anfeindungen, Drohungen und teils auch Gewalt ausgesetzt sind." Vor diesem Hintergrund rief der Außenminister und frühere Justizminister Parteien, Gewerkschaften, Verbände und Medien auf, am Donnerstag im Internet auf allen Social-Media-Kanälen ein Zeichen gegen Hass und Gewalt zu setzen. Dass Kommunalpolitiker und Ehrenamtliche vor Ort einer Welle von Bedrohung und Gewalt ausgesetzt seien, sei erschreckend. "Sie sind das Herz unserer Demokratie. Angriffe auf sie sind Angriffe auf uns alle", sagte Maas den Funke-Zeitungen. Kommunalpolitiker seien für alle anderen Bürger da: "Es wird Zeit, dass wir für sie da sind. Deswegen rufe ich parteiübergreifend zum `Donnerstag der Demokratie` auf." Am Donnerstag sollten Alltagshelden, vom Sozialarbeiter bis zum Bürgermeister, im Netz positiv im Rampenlicht stehen. "Alle sind eingeladen, unter #donnerstagderdemokratie die Geschichten unserer Alltagsheldinnen zu erzählen und aus ihrer Sicht zu beschreiben, warum sie so wichtig sind für unsere Demokratie", sagte Maas. Er selbst werde am Donnerstag über seine Social-Media-Kanäle Namen und Geschichten besonderer Menschen posten. Maas appellierte an seine Parlamentskollegen: "Vielleicht fällt Ihnen auch direkt jemand aus Ihrem Wahlkreis ein, dessen Geschichte Sie am Donnerstag mit dem Hashtag #donnerstagderdemokratie erzählen wollen."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 26.06.2019 - 12:36 Uhr

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