Mittwoch, 17. Juli 2019
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Börse

Am Mittwoch hat der DAX nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 12.341,03 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,72 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. An der Spitze der Kursliste standen kurz vor Handelsschluss die Wertpapiere von Vonovia mit deutlichen Kursgewinnen von fast einem Prozent im Plus, gefolgt von den Aktien von Beiersdorf und von RWE. Die Anteilsscheine von Fresenius Medical Care standen kurz vor Handelsschluss mit starken Kursverlusten von über drei Prozent am Ende der Liste, gefolgt von den Papieren von Wirecard und von Fresenius. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Claudia Roth kritisiert Strukturen beim DFB


Claudia Roth / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Die Grünen-Politikerin Claudia Roth hat die Strukturen beim Deutschen Fußballbund (DFB) als patriarchal kritisiert. "Nach dem DFB kommt vermutlich nur noch die katholische Kirche", sagte die Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages der Wochenzeitung "Die Zeit". In den Verbänden herrschten immer noch krasseste Hierarchien, "fast schon autoritäre Strukturen".

Roth forderte außerdem "mehr Wertschätzung" für den Frauenfußball. Bei vielen Vereinen, "erst recht beim DFB, kommen die Frauen und Mädchen zwischen den Turnieren an letzter Stelle". Anzeichen einer Veränderung sehe sie keine. Laut der Grünen-Politikerin müsse sich die Kultur im deutschen Fußball verändern. "Das Bewusstsein muss sich wandeln. Das schaffen wir aber nur, wenn Vereine und Verbände mehr Geld in den Frauenfußball investieren und sich konkret vornehmen, bis wann sie welche Ziele erreicht haben wollen." Die Schiedsrichterin Bibiana Steinhaus sei ein guter Anfang, jedoch nicht ausreichend. Man sollte aufhören, "ganz überrascht zu sein, dass eine Frau dazu überhaupt in der Lage sei." Und weiter: "Was ist daran so verblüffend?" Außerdem sollten Frauen in Führungspositionen in den Vereinen "nicht nur in der Frauenabteilung" eingesetzt werden. Roth, Mitglied des Kuratoriums der DFB-Kulturstiftung, forderte eine Frau an der Spitze des Verbandes: "Aus eigener Erfahrung empfehle ich den Herren eine gemischte Doppelspitze, mit einer Co-Präsidentin. Der Verband muss sich breiter aufstellen, die Strukturen verändern." Sie selbst schließt eine Kandidatur aus: "Es ehrt mich, dass Sie fragen, aber das steht nicht wirklich zur Debatte." Sie scheue sich nicht vor Verantwortung, fühle sich jedoch im Amt als Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages wohl und gefordert.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 26.06.2019 - 11:45 Uhr

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