Mittwoch, 17. Juli 2019
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Börse

Am Mittwoch hat der DAX nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 12.341,03 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,72 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. An der Spitze der Kursliste standen kurz vor Handelsschluss die Wertpapiere von Vonovia mit deutlichen Kursgewinnen von fast einem Prozent im Plus, gefolgt von den Aktien von Beiersdorf und von RWE. Die Anteilsscheine von Fresenius Medical Care standen kurz vor Handelsschluss mit starken Kursverlusten von über drei Prozent am Ende der Liste, gefolgt von den Papieren von Wirecard und von Fresenius. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Harvard-Ökonom Rodrik kritisiert "machtlose" G20


Fahnen der G20 / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Der renommierte Globalisierungskritiker und Harvard-Ökonom Dani Rodrik hält die G20 für machtlos, die aktuellen Spannungen in der Weltwirtschaft zu lösen. "Bislang hat die internationale Gemeinschaft auf die Angriffe Trumps mit dem Ruf nach mehr internationaler Zusammenarbeit reagiert. Die Welt hat immer noch nicht verstanden, dass Trump nur das Symptom, aber nicht die Ursache für die Weltunordnung ist", sagte Rodrik dem "Handelsblatt".

Der Ökonom sprach sich dafür aus, den einzelnen Ländern wieder mehr Spielraum in ihrer nationalen Wirtschaftspolitik zu lassen. "Leben und leben lassen, das sollte wieder die Devise in der Weltwirtschaft sein. Internationale Regeln müssen wieder so flexibel werden, dass sie es einzelnen Ländern erlauben, ihre wirtschaftlichen und sozialen Ziele zu verfolgen", sagte der in Harvard lehrende Volkswirt. Der Rest der Welt habe kein Recht, China zu erklären, wie seine nationale Industriepolitik aussehen solle. Umgekehrt dürfe sich Peking nicht beschweren, wenn Europa und die USA ihre sozialen und wirtschaftlichen Standards schützten. "Das kann nur gelingen, wenn wir eine friedliche Koexistenz unterschiedlicher wirtschaftlicher Systeme akzeptieren und nicht versuchen, unsere Regeln anderen aufzuzwingen."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 26.06.2019 - 08:57 Uhr

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