Mittwoch, 17. Juli 2019
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Börse

Am Mittwoch hat der DAX nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 12.341,03 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,72 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. An der Spitze der Kursliste standen kurz vor Handelsschluss die Wertpapiere von Vonovia mit deutlichen Kursgewinnen von fast einem Prozent im Plus, gefolgt von den Aktien von Beiersdorf und von RWE. Die Anteilsscheine von Fresenius Medical Care standen kurz vor Handelsschluss mit starken Kursverlusten von über drei Prozent am Ende der Liste, gefolgt von den Papieren von Wirecard und von Fresenius. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Wölfe töten immer mehr Nutztiere


Schaf / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Wölfe töten immer mehr Nutztiere in Deutschland. Die Behörden verzeichneten im vergangenen Jahr insgesamt 1.664 Schafe, Rinder oder andere Nutztiere, die dem Wolf nachweislich oder sehr wahrscheinlich zum Opfer gefallen sind, berichtet die "Neue Osnabrücker Zeitung" unter Berufung auf Angaben der Bundesländer. Ein Jahr zuvor waren es noch fast 1.500 tote Tiere.

Besonders die ost- und norddeutschen Bundesländer sind betroffen. Bauernpräsident Joachim Rukwied sieht angesichts der Entwicklung die Weidetierhaltung in Deutschland gefährdet. "Wenn wir Schafe und Kühe auf den Weiden, Deichen und Almen sehen wollen, dann führt kein Weg an der Bestandsregulierung des Wolfes vorbei", sagte er der Zeitung. Rukwied forderte vor dem Bauerntag in Leipzig, Wölfe nicht erst dann abzuschießen, wenn sie Nutztiere gerissen haben. Es müsse präventiv in den Bestand des Raubtieres eingegriffen werden. "Wölfe und im Zweifelsfall auch ganze Rudel müssen entnommen werden können", sagte er. Die geplante "Lex Wolf" der Bundesregierung gehe hier nicht weit genug, so der Bauernpräsident. Die Bundesregierung plant den Abschuss sogenannter Problemwölfe zu erleichtern, die nachweislich Nutztiere attackiert haben. Dieser Nachweis gilt aber als schwierig. Der Bundestag muss der Gesetzesänderung noch zustimmen. Unionsfraktionsvize Gitta Connemann kündigte bereits an, dass sich ihre Fraktion für weitergehende Änderungen einsetzen werde. Die CDU-Politikerin sprach sich in der NOZ für wolfsfreie Zonen in Deutschland aus. Nicht nur der Wolf, sondern auch Menschen und Nutztiere müssten geschützt werden. Der Gesetzentwurf sei da ein richtiger Schritt. "Aber der reicht uns nicht."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 26.06.2019 - 08:29 Uhr

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