Freitag, 19. Juli 2019
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Börse

Am Donnerstag hat der DAX deutlich nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 12.227,85 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,92 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. An der Spitze der Kursliste standen kurz vor Handelsschluss die Wertpapiere von Merck mit kräftigen Kursgewinnen von fast zwei Prozent entgegen dem Trend im Plus, gefolgt von den Aktien von der Deutschen Börse und von RWE. Die Anteilsscheine von SAP standen kurz vor Handelsschluss mit einem kräftigen Kurseinbruch von über fünf Prozent am Ende der Liste, gefolgt von den Papieren von Wirecard und von Thyssenkrupp mit jeweils kräftigen Kursverlusten. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Ökonomen und Arbeitgeber warnen vor zwölf Euro Mindestlohn


Reinigungskraft in einer U-Bahn-Station / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Im Vorfeld der hochkarätig besetzten Mindestlohnkonferenz des Deutschen Gewerkschaftsbunds (DGB) haben führende Ökonomen und Arbeitgebervertreter vor einer schnellen Anhebung der Lohnuntergrenze auf zwölf Euro gewarnt. Ein solcher Schritt bedeute ein Plus von fast einem Drittel gegenüber dem gegenwärtigen Niveau von 9,19 Euro, sagte Ifo-Präsident Clemens Fuest dem "Handelsblatt". Die Auswirkungen auf die Lohnkosten der betroffenen Unternehmen wären "dramatisch".

Laut Fuest wären in Westdeutschland 27 Prozent der Arbeitsplätze von der Lohnerhöhung betroffen, im Osten 42 Prozent. Finanzminister Olaf Scholz (SPD), der wie auch Arbeitsminister Hubertus Heil bei der DGB-Veranstaltung am Mittwoch reden wird, hatte sich für zwölf Euro Mindestlohn stark gemacht. Auch im Sozialstaatskonzept seiner Partei wird dieser Wert als Zielgröße genannt. Zum Glück entschieden über die Anpassung der Lohnuntergrenze die Tarifparteien in der Mindestlohnkommission und nicht die Politik, sagte dazu der Chef des Sachverständigenrats, Christoph Schmidt der Zeitung. "Das dürfte die Arbeitnehmer davor bewahren, dass auf ihrem Rücken ein derart riskantes Experiment gerade dann gewagt wird, wenn sich unsere Wachstumsdynamik abschwächt", sagte der Wirtschaftsweise. Auch der Hauptgeschäftsführer der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA), Steffen Kampeter, warnte davor, vom bewährten Verfahren der Mindestlohnkommission abzuweichen, die unabhängig entscheidet und sich an der Tariflohnentwicklung orientiert: "Wenn diese Systematik einmal durchbrochen wird, wird der Mindestlohn zum politischen Spielball", sagte Kampeter dem "Handelsblatt". Das dürfe keinesfalls passieren.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 26.06.2019 - 07:26 Uhr

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