Freitag, 19. Juli 2019
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Weniger Tote durch Polizeikugeln
Hofreiter will Beschluss zum CO2-Preis im Klimakabinett
Brüssel genehmigt Liberty-Übernahme durch Vodafone unter Auflagen
DAZN sichert sich Bundesliga-Rechte von Eurosport
Justizministerin gegen Erfassung von Zug- und Busreisenden
Gates-Stiftung setzt auf digitales Geld
Buschmann zieht Wehrdienstverweigerung zurück
Lawrow ruft Kiew zu direktem Dialog mit Donezk und Lugansk auf
Russlands Botschafter kritisiert Sanktionen gegen sein Land
DAX am Mittag im Minus - SAP nach Quartalszahlen hinten

Newsticker

22:10Wenig Bewegung an US-Börsen - Gold legt nach Drohnen-Abschuss zu
21:30Trump: USA haben iranische Drohne abgeschossen
21:13Von der Leyen will konsequenten Schutz von EU-Außengrenzen
21:091.740 Flüge von Umweltressort-Angestellten zwischen Bonn und Berlin
20:48Oliver Zipse wird BMW-Chef
20:48Zahl der Toten nach Brandanschlag in Japan steigt auf 33
20:42++ EILMELDUNG ++ Oliver Zipse neuer BMW-Chef
20:29EU-Stabilitätspakt: Von der Leyen für Zugeständnisse an Italien
20:14Armutsmigration: Duisburger Oberbürgermeister beklagt EU-Versäumnisse
19:32Von der Leyen für Beibehaltung der Russland-Sanktionen
19:21Künftige EU-Kommissionschefin bekennt sich zur "Gorch Fock"
19:07Von der Leyen will sich aus CDU-Parteispitze zurückziehen
18:55Berateraffäre: Von der Leyen will vor Untersuchungsausschuss aussagen
18:48Künftige EU-Kommissionschefin offen für erneute Brexit-Verschiebung
18:00Buschmann zieht Wehrdienstverweigerung zurück

Börse

Am Donnerstag hat der DAX deutlich nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 12.227,85 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,92 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. An der Spitze der Kursliste standen kurz vor Handelsschluss die Wertpapiere von Merck mit kräftigen Kursgewinnen von fast zwei Prozent entgegen dem Trend im Plus, gefolgt von den Aktien von der Deutschen Börse und von RWE. Die Anteilsscheine von SAP standen kurz vor Handelsschluss mit einem kräftigen Kurseinbruch von über fünf Prozent am Ende der Liste, gefolgt von den Papieren von Wirecard und von Thyssenkrupp mit jeweils kräftigen Kursverlusten. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

"Gorch Fock": Grüne wollen von der Leyens Rücktritt bei Zusatzkosten


Ursula von der Leyen / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Nach der Entscheidung von Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) für den Weiterbau des Bundeswehr-Segelschulschiffs "Gorch Fock" hat der sicherheitspolitische Sprecher der Grünen-Bundestagsfraktion, Tobias Lindner, das politische Schicksal der Ressortchefin mit der Einhaltung des Kostenrahmens verknüpft. "Mit der Entscheidung zum Weiterbau ist das Problem Gorch Fock zum Problem von Ursula von der Leyen geworden", sagte Lindner den Zeitungen des "Redaktionsnetzwerks Deutschland" (Mittwochsausgaben). Es sei weder geklärt, "ob der Kostenrahmen eingehalten werden kann, noch wie dies bewerkstelligt werden könnte", so der Grünen-Politiker weiter.

"Also: Sind die 135 Millionen Euro eine garantierte Obergrenze oder nur ein gerauntes Ziel? Werden dieselben Subunternehmer, die am System der überhöhten Rechnungen mitverdient haben, weiter beschäftigt?", so Lindner. Das Ministerium solle sich "den Kostenrahmen vertraglich garantieren" lassen und "dabei Sanktionsmechanismen" einbauen. Wenn der Eindruck unbegrenzter Zahlungsbereitschaft entstünde, würde dies ausgenutzt. Die vom Ministerium geltend gemachte erfolgreiche Ausdockung des Schiffs sei "kein Anlass zum Jubel oder zur Entwarnung: Man kann erwarten, dass ein Rumpf dicht ist, wenn dafür 70 Millionen Euro gezahlt wurden", so der Grünen-Politiker weiter. Mit ihrer Entscheidung trage "die Ministerin jetzt die alleinige Verantwortung für das Projekt. Scheitert die kostspielige Posse, muss die Ministerin die Reißleine ziehen und zurücktreten", sagte der Verteidigungsexperte der Linken-Bundestagsfraktion, Matthias Höhn, den Zeitungen des "Redaktionsnetzwerks Deutschland". Ohnehin werde mit der Gorch-Fock-Sanierung Geld in einem "ziemlich sinnlosen Projekt" verschwendet, so der Linken-Politiker weiter. "Historische Verbundenheit kann kein Grund sein, Millionen in einen alten Segler zu investieren", sagte Höhn.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

Bookmark and Share  

NEWS25-Meldung vom 25.06.2019 - 18:32 Uhr

   © news25 2015 | Impressum, Datenschutzerklärung