Donnerstag, 18. Juli 2019
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Börse

Am Donnerstag hat der DAX deutlich nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 12.227,85 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,92 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. An der Spitze der Kursliste standen kurz vor Handelsschluss die Wertpapiere von Merck mit kräftigen Kursgewinnen von fast zwei Prozent entgegen dem Trend im Plus, gefolgt von den Aktien von der Deutschen Börse und von RWE. Die Anteilsscheine von SAP standen kurz vor Handelsschluss mit einem kräftigen Kurseinbruch von über fünf Prozent am Ende der Liste, gefolgt von den Papieren von Wirecard und von Thyssenkrupp mit jeweils kräftigen Kursverlusten. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Bericht: Terror-Anklage gegen "Revolution Chemnitz"


Proteste in Chemnitz / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Der Generalbundesanwalt in Karlsruhe hat laut eines Medienberichts Anklage gegen acht Mitglieder der mutmaßlich rechtsextremen terroristischen Gruppe "Revolution Chemnitz" erhoben. Der Vorwurf laute auf Bildung einer terroristischen Vereinigung, berichten NDR, WDR und "Süddeutsche Zeitung". Den Männern im Alter von 21 bis 31 Jahren wird demnach vorgeworfen, sich im September 2018 zusammengeschlossen zu haben, um tödliche Anschläge zu begehen.

Insbesondere sollen sie geplant haben, am 3. Oktober 2018 einen "bürgerkriegsartigen Aufstand" in Berlin anzuzetteln. Nach Informationen der drei Medien wollte die Gruppe es so aussehen lassen, als hätten linke Gruppierungen die Anschläge begangen. Am 1. Oktober 2018 seien die Beschuldigten allerdings verhaftet worden, berichten die drei Medien. Grundlage für die Anklage ist dem Bericht zufolge unter anderem die Auswertung von Chat-Protokollen auf den Mobiltelefonen der Beschuldigten. Wie konkret die Planung für den 3. Oktober vorangeschritten war, ist allerdings nicht bekannt. Aber die Gruppe soll nach Erkenntnissen des Generalbundesanwalts dabei gewesen sein, sich Schusswaffen zu besorgen. Die Mitglieder sollen bereits eine Bestellliste angefertigt und damit begonnen haben, Geld zu sammeln, als sie festgenommen wurden. Bei Hausdurchsuchungen seien allerdings keine Schusswaffen gefunden worden, hieß es. Offenbar war die Gruppe durch die Demonstrationen in Chemnitz beflügelt worden. Nach einem tödlichen Messerangriff gegen einen Deutschen auf dem Chemnitzer Stadtfest Ende August 2018 war es zu Ausschreitungen gekommen, die Polizei hatte zeitweise die Kontrolle verloren. Dass der Angriff offenbar von einem Syrer und einem Iraker begangen wurde, war von rechten Gruppen politisch instrumentalisiert worden. Einige der Mitglieder von "Revolution Chemnitz" hatten sich an den Demonstrationen beteiligt. Das Verfahren wird nach Informationen von NDR, WDR und SZ voraussichtlich im Herbst vor dem Oberlandesgericht in Dresden eröffnet.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 25.06.2019 - 14:14 Uhr

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