Dienstag, 15. Oktober 2019
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV    Video: 100% in einer Woche? Trader zeigt neuartiges Börsen-Handelssystem - gratis!

Meistgelesene Nachrichten

DAX startet mit Verlusten - Lufthansa hinten
Forsa: Merkel verteidigt Spitzenplatz in Politiker-Ranking
Bayerns Innenminister ermahnt Nationalspieler Gündogan
UFO kündigt Streik bei Lufthansa an
Inka Bause: "Bauern ticken anders"
Mohring: AfD hat Mitschuld an Spaltung der Gesellschaft
Digitalverbände warnen vor Messenger-Überwachung
Kurdische Gemeinde warnt vor gewaltsamen Konflikten in Deutschland
Datenschützer knüpft Huawei-Teilnahme an 5G-Aufbau an Bedingungen
DAX ohne klare Richtung - Handelsstreit geht weiter

Newsticker

05:00Mordfall Lübcke: Neue Spur führt nach Schleswig-Holstein
05:00Ostdeutsche in Ministerien unterrepräsentiert
05:00Bundesrechnungshof rügt Auswärtiges Amt
03:00FDP droht mit Veto bei Grundsteuer-Kompromiss
01:00Foodwatch fordert Offenlegung von Händlerlisten
01:00Bundestags-Gutachten setzt Verkehrsminister unter Druck
00:00Digital-Staatsministerin gegen Überwachung der Gamer-Szene
00:00Zahl der Asylanträge in Europa gestiegen
00:00EVP-Fraktionschef will "Rosinenpicken" durch London verhindern
00:00INSA: AfD, FDP und Linke verlieren
22:24US-Börsen lassen leicht nach - Wenig Bewegung bei Dollar und Gold
22:19Trump verhängt Sanktionen gegen die Türkei
20:12Spaniens Regierung schließt Begnadigung der Separatisten aus
19:01Sasa Stanisic bekommt Deutschen Buchpreis
17:44Spendenkonto für Opfer von Halle eingerichtet

Börse

Zum Wochenstart hat der DAX keine klare Richtung gezeigt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 12.486,56 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,20 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag. Enttäuscht waren die Anleger insbesondere darüber, dass die von US-Präsident Trump verkündete Teileinigung im Zollstreit zwischen den USA und China wohl doch nicht verbindlich vereinbart ist. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Spahn: Altenpfleger sollten mindestens 2.500 Euro verdienen


Krankenhaus / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) will, dass Altenpfleger in Deutschland mindestens 2.500 Euro im Monat verdienen. "Die teilweise niedrigen Löhne passen überhaupt nicht zu einem Beruf, für den wir so viel mehr Nachwuchs brauchen", sagte Spahn dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland" (Mittwochausgaben). Zu viele Pflegekräfte lägen heute mit ihrem Einkommen spürbar darunter.

An diesem Mittwoch soll das Bundeskabinett grünes Licht für das "Pflegelöhneverbesserungsgesetz" von Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) geben. "Arbeitsminister Heil hat meine volle Unterstützung. Wir wollen die Arbeit von Pflegekräften mehr wertschätzen", sagte Spahn. "Mein Ziel ist es, dass Pflegekräfte in Deutschland mindestens gute 2.500 Euro im Monat verdienen." Für dieses Ziel lege das Gesetz die Grundlage. Heils Gesetzentwurf sieht Änderungen vor, die den Widerstand der privaten Pflege-Arbeitgeber gegen einen flächendeckenden Tarifvertrag aushebeln sollen. Dazu soll die Möglichkeit geschaffen werden, dass gemeinnützige Pflegeanbieter wie die Arbeiterwohlfahrt sowie kirchliche Träger mit der Gewerkschaft Verdi einen Tarifvertrag vereinbaren, der dann vom Arbeitsministerium für allgemeinverbindlich erklärt werden könnte. Damit würde er für die gesamte Branche gelten. Der Chef des Arbeitgeberverbandes der privaten Pflegeanbieter, Rainer Brüderle, sprach von einem "Tarifautonomieaushebelungsgesetz". Er sagte dem RND, schon heute stiegen die Löhne in der Altenpflege stärker als alle Löhne. Wenn das der Bundesregierung nicht reiche, könne sie selbst handeln. "Sie könnte zum Beispiel die vom Bundesgesundheitsministerium selbst errechneten fünf Milliarden Euro, die höhere Löhne kosten würden, jährlich der Pflege zur Verfügung stellen", sagte er. Das Geld dürfe dann nur für höhere Löhne verwendet werden. "Das würde die Pflegebedürftigen entlasten, wäre treffsicher und die Finanzierung läge weiter bei der Bundesregierung, die das Geld organisieren muss", so der frühere FDP-Politiker weiter.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

Bookmark and Share  

NEWS25-Meldung vom 19.06.2019 - 05:00 Uhr

Loading...


  Presseschau

   © news25 2019 | Impressum, Datenschutzerklärung