Mittwoch, 17. Juli 2019
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Die Börse in Frankfurt hat am Mittwochmittag kaum Kursveränderungen verzeichnet: Gegen 12:30 Uhr wurde der DAX mit rund 12.435 Punkten berechnet. Dies entspricht einem Plus von 0,1 Prozent gegenüber dem vorherigen Handelstag. An der Spitze der Kursliste stehen die Papiere von RWE, Bayer und Infineon. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Spahn: Altenpfleger sollten mindestens 2.500 Euro verdienen


Krankenhaus / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) will, dass Altenpfleger in Deutschland mindestens 2.500 Euro im Monat verdienen. "Die teilweise niedrigen Löhne passen überhaupt nicht zu einem Beruf, für den wir so viel mehr Nachwuchs brauchen", sagte Spahn dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland" (Mittwochausgaben). Zu viele Pflegekräfte lägen heute mit ihrem Einkommen spürbar darunter.

An diesem Mittwoch soll das Bundeskabinett grünes Licht für das "Pflegelöhneverbesserungsgesetz" von Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) geben. "Arbeitsminister Heil hat meine volle Unterstützung. Wir wollen die Arbeit von Pflegekräften mehr wertschätzen", sagte Spahn. "Mein Ziel ist es, dass Pflegekräfte in Deutschland mindestens gute 2.500 Euro im Monat verdienen." Für dieses Ziel lege das Gesetz die Grundlage. Heils Gesetzentwurf sieht Änderungen vor, die den Widerstand der privaten Pflege-Arbeitgeber gegen einen flächendeckenden Tarifvertrag aushebeln sollen. Dazu soll die Möglichkeit geschaffen werden, dass gemeinnützige Pflegeanbieter wie die Arbeiterwohlfahrt sowie kirchliche Träger mit der Gewerkschaft Verdi einen Tarifvertrag vereinbaren, der dann vom Arbeitsministerium für allgemeinverbindlich erklärt werden könnte. Damit würde er für die gesamte Branche gelten. Der Chef des Arbeitgeberverbandes der privaten Pflegeanbieter, Rainer Brüderle, sprach von einem "Tarifautonomieaushebelungsgesetz". Er sagte dem RND, schon heute stiegen die Löhne in der Altenpflege stärker als alle Löhne. Wenn das der Bundesregierung nicht reiche, könne sie selbst handeln. "Sie könnte zum Beispiel die vom Bundesgesundheitsministerium selbst errechneten fünf Milliarden Euro, die höhere Löhne kosten würden, jährlich der Pflege zur Verfügung stellen", sagte er. Das Geld dürfe dann nur für höhere Löhne verwendet werden. "Das würde die Pflegebedürftigen entlasten, wäre treffsicher und die Finanzierung läge weiter bei der Bundesregierung, die das Geld organisieren muss", so der frühere FDP-Politiker weiter.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 19.06.2019 - 05:00 Uhr

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