Freitag, 19. Juli 2019
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Börse

Am Donnerstag hat der DAX deutlich nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 12.227,85 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,92 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. An der Spitze der Kursliste standen kurz vor Handelsschluss die Wertpapiere von Merck mit kräftigen Kursgewinnen von fast zwei Prozent entgegen dem Trend im Plus, gefolgt von den Aktien von der Deutschen Börse und von RWE. Die Anteilsscheine von SAP standen kurz vor Handelsschluss mit einem kräftigen Kurseinbruch von über fünf Prozent am Ende der Liste, gefolgt von den Papieren von Wirecard und von Thyssenkrupp mit jeweils kräftigen Kursverlusten. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Bahnchef legt Masterplan für Zugverkehr vor


Bahn-Zentrale / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bahn, Richard Lutz, ist davon überzeugt, dass Deutschland nur dann seine Klimaziele erreichen wird, wenn es "im kommenden Jahrzehnt gelingt, massiv Verkehr auf die Schiene zu verlagern". Das schreibt Lutz in einem 170-seitigen Strategiepapier für den Bahnaufsichtsrat am Dienstag, über welches das "Handelsblatt" berichtet. Demnach bekennen sich Lutz und sein Vorstand darin ausdrücklich "zu unserer Aufgabe in der Gesellschaft".

Der Chef des größten Staatskonzerns verspreche, den Ausbau des Schienenverkehrs in Deutschland in Zukunft in den Mittelpunkt zu stellen. Alle Aktivitäten würden "an ihrem Beitrag für eine starke Schiene gemessen", heißt es weiter. In Vorbereitung ist bereits der Verkauf der Auslandstochter Arriva, die Bus- und Bahnverkehre in anderen Ländern betreibt. Die Bahn wolle sich "voll auf Wachstum im Personen- und Güterverkehr einstellen". Den "dafür notwendigen umfassenden Ausbau" werde man "zum Kern unserer Strategie machen", schreibt der Bahnchef in dem Strategiepapier. Dazu würden zweistellige Milliardenbeträge allein in neue Züge investiert. Die ICE- und IC-Flotte solle laut dem Papier auf bis zu 600 Züge wachsen. Derzeit sind rund 390 Einheiten im Einsatz. Die Wachstumsoffensive braucht Lutz zufolge aber die Unterstützung der Politik. Sanierung, Ausbau und Digitalisierung kosteten Milliarden – "ein gewaltiger Kraftakt, der Bund und Bahn viel Geld kosten wird", heißt es in dem Papier weiter. Wachstum sei nicht zum Nulltarif zu haben, "aber es ist gut angelegtes Geld". Der Bahnchef wirbt auch um Verständnis bei den Kunden "für die Größe der Aufgabe gerade in der Ausbauphase", heißt es in dem Strategiepapier, über welches das "Handelsblatt" berichtet. Schon vor Monaten hatte er die Pünktlichkeitsziele mit Verweis auf den noch Jahre andauernden Baustellenbetrieb revidiert. Lutz nimmt auch sich selbst in die Pflicht. "Deutschland braucht die starke Schiene – Deutschland bekommt die starke Schiene", so der Bahnchef weiter.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 18.06.2019 - 08:09 Uhr

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