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Börse

Am Mittwoch hat der DAX nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 12.341,03 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,72 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. An der Spitze der Kursliste standen kurz vor Handelsschluss die Wertpapiere von Vonovia mit deutlichen Kursgewinnen von fast einem Prozent im Plus, gefolgt von den Aktien von Beiersdorf und von RWE. Die Anteilsscheine von Fresenius Medical Care standen kurz vor Handelsschluss mit starken Kursverlusten von über drei Prozent am Ende der Liste, gefolgt von den Papieren von Wirecard und von Fresenius. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Fall Lübcke löst bei Kommunalpolitikern Ängste aus


Polizeiabsperrung / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Der offenbar rechtsextremistische Mord an dem Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke (CDU) löst bei Kommunalpolitikern, die von Rechtsextremisten wegen ihrer Flüchtlingspolitik bedroht oder angegriffen wurden, neue Ängste aus. "Meine Frau und ich waren schon über die Mordnachricht sehr erschrocken. Und die Verhaftung macht uns natürlich auch große Angst. Denn die Erinnerungen an die eigenen angstbeladenen Wochen und Monate werden neu belebt", sagte der ehemalige Bürgermeister der Gemeinde Tröglitz in Sachsen-Anhalt, Markus Nierth, dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland" (Dienstagausgaben).

Bei Lübcke sei "eine entscheidende Hemmschwelle überschritten" worden. Hier hätten rechtsextremistische "Terroristen durchgezogen, was sie sich seit Jahren in ihren perversen Gewaltphantasien erträumen". Nierth fügte hinzu: "Für alle, die Widerstand gegen Neurechte organisieren, bedeutet dies, dass man auch längere Zeit danach, selbst wenn alles scheinbar wieder ruhig geworden ist, vom Hass der Rechten getroffen werden kann. ,Irgendwann kriegen wir euch!` - das ist die Botschaft im Fall Walter Lübcke." Wichtig sei ein schnelles Aufwachen vor allem konservativer Politiker. Überdies müsse sich "die bis jetzt schweigende Mitte der Gesellschaft" wehren. Nierth hatte sich 2015 in Tröglitz für Asylsuchende eingesetzt und war nach Drohungen von Rechtsextremisten zurückgetreten. Der Bürgermeister der westfälischen Stadt Altena, Andreas Hollstein (CDU), sagte dem RND: "Wenn sich die Verdachtsmomente bestätigen, dann muss das umfassend aufgeklärt werden." Ein rechtsextremistischer Mord an einem Politiker "wäre eine neue Dimension, gegen die man mit der ganzen Härte des Rechtsstaates vorgehen muss. Man darf den Rechtsextremisten keinen Millimeter Spielraum lassen." Hollstein war im November 2017 von einem Mann mit einem Messer attackiert worden, der sich während des Angriffs abfällig über Hollsteins liberale Flüchtlingspolitik äußerte. Der Christdemokrat überlebte.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 18.06.2019 - 05:00 Uhr

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