Freitag, 19. Juli 2019
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Börse

Am Donnerstag hat der DAX deutlich nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 12.227,85 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,92 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. An der Spitze der Kursliste standen kurz vor Handelsschluss die Wertpapiere von Merck mit kräftigen Kursgewinnen von fast zwei Prozent entgegen dem Trend im Plus, gefolgt von den Aktien von der Deutschen Börse und von RWE. Die Anteilsscheine von SAP standen kurz vor Handelsschluss mit einem kräftigen Kurseinbruch von über fünf Prozent am Ende der Liste, gefolgt von den Papieren von Wirecard und von Thyssenkrupp mit jeweils kräftigen Kursverlusten. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Bundesregierung verfehlt Breitbandziel deutlich


Frau mit Tablet / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Die Bundesregierung hat offiziell bestätigt, dass sie das in der vergangenen Wahlperiode gesetzte Breitbandziel deutlich verfehlt. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der FDP-Fraktion hervor, über die das "Handelsblatt" (Montagausgabe) berichtet. "Ende 2018 hatten rund 88 Prozent der Haushalte in Deutschland Zugang zu schnellem Internet mit einer Geschwindigkeit von mindestens 50 Mbit/s", behauptet laut Zeitungsbericht der Parlamentarische Staatssekretär Steffen Bilger darin.

Versprochen hatte Kanzlerin Angela Merkel 2014, dass bis Ende 2018 alle Haushalte in Deutschland Anschlüsse mit Datengeschwindigkeiten von mindestens 50 Megabit in der Sekunde (Mbit/s) nutzen können. Der damalige Breitband-Minister Alexander Dobrindt (CSU) hatte dazu ein Förderprogramm aufgelegt, um den Ausbau in unwirtschaftlichen Regionen zu unterstützen. Der Bund hat dazu bisher Beratungsleistungen und Ausbauprojekte für rund 4,5 Milliarden Euro bewilligt. "Davon sind bisher ca. 150 Millionen Euro an die Zuwendungsempfänger ausgezahlt worden", musste das Ministerium nun einräumen. Dies entspreche einem Anteil von 3,3 Prozent der Fördermittel. Als Grund wurde "die Auszahlungspraxis" genannt. So würde erst Geld ausgezahlt, wenn ein Bauabschnitt fertiggestellt worden sei. Das Ministerium räumte zudem ein, es dauere extrem lange, bis ein Bauprojekt starte. "Je nach Projekt beträgt die Zeit zwischen Beantragung der Fördermittel und dem Beginn des Bauprojekts ca. 25 Monate." "Die Bundesregierung versagt wieder und wieder in ihren Zielen", kritisierte die FDP-Politikerin Daniela Kluckert. Von einem wirklich schnellen Internet sei Deutschland noch immer "meilenweit entfernt." Kluckert sieht als Problem die Art der Förderung und die mangelnde Transparenz über den Zustand der Telekommunikationsnetze. Sie forderte daher "eine Art Gigabit-Grundbuch". Darüber hinaus forderte sie, dass der Bund sich von seinen Anteilen an der Deutschen Telekom trenne, da das Unternehmen regelmäßig gegenüber Wettbewerbern bevorzugt werde.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 16.06.2019 - 17:11 Uhr

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