Donnerstag, 18. Juli 2019
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Börse

Am Donnerstag hat der DAX deutlich nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 12.227,85 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,92 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. An der Spitze der Kursliste standen kurz vor Handelsschluss die Wertpapiere von Merck mit kräftigen Kursgewinnen von fast zwei Prozent entgegen dem Trend im Plus, gefolgt von den Aktien von der Deutschen Börse und von RWE. Die Anteilsscheine von SAP standen kurz vor Handelsschluss mit einem kräftigen Kurseinbruch von über fünf Prozent am Ende der Liste, gefolgt von den Papieren von Wirecard und von Thyssenkrupp mit jeweils kräftigen Kursverlusten. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

EZB-Ratsmitglied Nowotny fordert flexibleres Inflationsziel


EZB / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Der österreichische Notenbankchef Ewald Nowotny plädiert für ein breiteres Inflationsziel der Europäischen Zentralbank (EZB). "Ich persönlich glaube, dass es vernünftig wäre, etwas mehr Flexibilität zu haben, wie es etwa die israelische oder die tschechische Notenbanken gemacht haben", sagte Nowotny. Er sei dafür, das Zwei-Prozent-Ziel zu erhalten, "aber mit einem Korridor von 0,5 oder einem Prozent auf oder ab."

Die US-Notenbank überprüft derzeit ihre geldpolitische Strategie. Laut Nowotny steht dies auch bei der EZB an. "Die Fed hat das eingeleitet und die EZB ist auch dabei so etwas vorzubereiten", sagte er. Angesichts des weitreichenden Führungswechsels bei der EZB in diesem Jahr sei es eine natürliche Sache, dass es zu strategischen Überlegungen kommen müsse. Hinsichtlich eines möglichen Tiering, also einer Staffelung des Einla genzinses für Banken, sagte Nowotny, dass es sehr auf die Ausgestaltung ankomme. "Wenn es um ein System wie in der Schweiz geht, wo vor allem kleine Banken mit traditionellem Geschäftsmodell von einer Kostenentlastung profitieren, hat das aus meiner Sicht eine gewisse Berechtigung." Hintergrund ist, dass aus Sicht von Nowotny vor allem kleine Banken, bei denen das Einlagengeschäft eine größere Rolle spielt, stärker durch die Negativzinsen auf Einlagen belastet werden. Aktuell zahlen Banken, die überschüssige Liquidität bei der EZB halten, einen Minuszins von 0,4 Prozent.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 16.06.2019 - 09:30 Uhr

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