Donnerstag, 27. Juni 2019
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Börse

Die Börse in Frankfurt hat am Donnerstagmittag kaum Kursveränderungen verzeichnet: Gegen 12:30 Uhr wurde der DAX mit rund 12.240 Punkten berechnet. Dies entspricht einem Minus von 0,1 Prozent gegenüber dem vorherigen Handelstag. An der Spitze der Kursliste stehen die Papiere von Bayer mit einem kräftigen Kurssprung. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Verband: 420.000 VW-Kunden beteiligen sich an Musterklage


VW-Logo / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Der Musterfeststellungsklage gegen den VW-Konzern haben sich nach Angaben des Verbraucherzentrale Bundesverbands (VZBV) mittlerweile 420.000 VW-Kunden angeschlossen, die sich als geschädigt im Dieselskandal ansehen. "Die riesige Teilnahme hat uns selbst überrascht", sagte der Chef des Verbandes, Klaus Müller, der "Rheinischen Post" (Samstag) unter Berufung auf Zahlen des Bundesamtes für Justiz. Für die erste Gerichtsverhandlung Ende September habe das Gericht bereits einen Saal in der Stadthalle Braunschweig angemietet.

Müller forderte den VW-Konzern auf, mit dem VZBV in Vergleichsverhandlungen zu treten. "Wenn Volkswagen so klug wäre, auch mit uns in Vergleichsverhandlungen einzutreten, könnte die Sache schnell erledigt sein", sagte Müller. Andernfalls könne sich die gerichtliche Verhandlung über Jahre hinziehen. Das könne nicht im VW-Interesse sein. "Es steht VW jederzeit frei, die geschädigten Kunden über ein gutes Vergleichsangebot anständig zu entschädigen und dem Spuk endlich ein Ende zu setzen", erklärte Deutschlands oberster Verbraucherschützer. "Wir haben in dieser Woche das Urteil des Oberlandesgerichts Koblenz gesehen, bei dem eine Klage gegen Volkswagen positiv ausging und der Kläger 26.000 Euro mit nach Hause nahm", so Müller. Dieses Urteil spreche für die Erfolgsaussichten anderer Kläger bei möglichen Vergleichsverhandlungen. Das Unternehmen habe im vergangenen Jahr einen Reingewinn von mehr als elf Milliarden Euro eingefahren. "Ich wünsche Volkswagen eine erfolgreiche Zukunft. Aber dafür muss der Konzern erst für seine Sünden der Vergangenheit bezahlen. Das darf nicht bei den Verbrauchern hängen bleiben", sagte Müller.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 15.06.2019 - 00:38 Uhr

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