Donnerstag, 20. Juni 2019
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Börse

Am Mittwoch hat der DAX nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 12.308,53 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,19 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. An der Spitze der Kursliste standen kurz vor Handelsschluss die Anteilsscheine von Continental mit über drei Prozent im Plus, gefolgt von den Aktien von Covestro und der Deutschen Bank. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Güterkraft-Verband: Noch mehr Lkw auf Straßen nötig


LKW / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Der Vorstandssprecher des Bundesverbands Güterkraftverkehr, Logistik und Entsorgung (BGL), Dirk Engelhardt, ist der Ansicht, dass zukünftig noch mehr Lkw auf der Straße unterwegs sein müssen. Schuld daran sei auch das Konsumverhalten der Verbraucher - den Rufen nach mehr Klimaschutz wie bei den "Fridays-for-Future"-Demonstrationen zum Trotz, sagte Engelhardt der "Neuen Osnabrücker Zeitung". "Wir bestellen immer mehr online, die Sendungen werden kleinteiliger. Das sind jedoch alles Verkehre, die nicht schienen- oder binnenschiffaffin sind" - es sei denn, der Kunde warte auf seine Paketlieferung demnächst drei bis vier Wochen, so der BGL-Vorstandssprecher weiter.

Auch Alternativen wie Drohnen oder Lastenräder, wie sie in der City-Logistik getestet werden, sieht er im großflächigen Einsatz skeptisch. "Wir werden keine Millionen Drohnen haben, die künftig Päckchen vom Hamburger Hafen in die Ballungszentren bringen. Die Technologie ist höchstens etwas für die letzte Meile", sagte Engelhardt. Der Beruf des Berufskraftfahrers müsse wieder attraktiver werden. Das heiße für ihn auch, dass potenzielle Auszubildende Vertrauen in die langfristige Sicherheit ihres Arbeitsplatzes haben müssten, so der BGL-Vorstandssprecher weiter. "In der Diskussion um autonomes Fahren wird oftmals suggeriert, dass der Fahrer überflüssig wird", so der Logistiker. Dem widerspricht er: "Der Fahrerberuf entwickelt sich zum Transportmanager, der digitale Schnittstellen bedient und Ladung optimal transportieren muss. Das kommt in der öffentlichen Diskussion zu kurz", sagte Engelhardt der "Neuen Osnabrücker Zeitung". Der Bundesverband Güterkraftverkehr, Logistik und Entsorgung geht davon aus, dass schon heute zwischen 30.000 und 60.000 Berufskraftfahrer fehlen. Jedes Jahr erhöht sich diese Zahl laut dem Bundesverband noch einmal um 15.000.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 13.06.2019 - 09:59 Uhr

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