Donnerstag, 20. Juni 2019
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Börse

Am Mittwoch hat der DAX nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 12.308,53 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,19 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. An der Spitze der Kursliste standen kurz vor Handelsschluss die Anteilsscheine von Continental mit über drei Prozent im Plus, gefolgt von den Aktien von Covestro und der Deutschen Bank. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Verbraucherpreise im Mai um 1,4 Prozent gestiegen


Butter in einem Supermarkt / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Die Verbraucherpreise in Deutschland sind im Mai 2019 um 1,4 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat gestiegen. Im Vergleich zum April stieg der Verbraucherpreisindex im fünften Monat des Jahres um 0,2 Prozent, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) am Donnerstag mit. Die Statistiker bestätigten damit ihre vorläufigen Gesamtergebnisse von Ende Mai.

Die Inflationsrate schwächte sich − gemessen am Verbraucherpreisindex – wieder ab. Im April 2019 hatte sie bei +2,0 Prozent gelegen. Dämpfend auf die Inflationsrate für Mai 2019 wirkte vor allem der Preisrückgang bei Pauschalreisen (-9,0 Prozent). Zudem schwächte sich der Preisauftrieb für Flugtickets (+1,4 Prozent; April 2019: +6,1 Prozent) und Bahntickets (+1,0 Prozent; April 2019: +3,4 Prozent) wieder deutlich ab. Diese Preisrückgänge sind in erster Linie auf den Kalendereffekt durch die im Vergleich zum Vorjahr späte Lage von Pfingsten in diesem Jahr zurückzuführen, so das Statistikamt. Energieprodukte verteuerten sich von Mai 2018 bis Mai 2019 um 4,2 Prozent und wirkten damit wie schon im Vormonat erhöhend auf die Gesamtteuerung. Die Preise für Kraftstoffe erhöhten sich gegenüber dem Vorjahr um 4,6 Prozent, die für leichtes Heizöl um 3,7 Prozent. Deutlich teurer als ein Jahr zuvor waren auch Fernwärme (+5,5 Prozent), Erdgas (+3,4 Prozent) und Strom (+3,2 Prozent). Ohne Berücksichtigung der Energiepreise hätte die Inflationsrate im Mai 2019 bei +1,2 Prozent gelegen, so die Statistiker weiter. Die Preise für Nahrungsmittel erhöhten sich von Mai 2018 bis Mai 2019 mit +0,9 Prozent unterdurchschnittlich. Erheblich teurer als ein Jahr zuvor war im Mai 2019 insbesondere Gemüse (+8,7 Prozent, darunter Kartoffeln: +36,9 Prozent). Weitere Preiserhöhungen gab es unter anderem bei Fisch, Fischwaren und Meeresfrüchten (+2,9 Prozent) sowie bei Brot und Getreideerzeugnissen (+2,3 Prozent). Diesen Preisanstiegen standen starke Preisrückgänge bei Obst (-7,6 Prozent) sowie Speiseölen und Speisefetten (-4,9, Prozent) gegenüber, so das Bundesamt. Die Preise für Waren insgesamt lagen im Mai 2019 um 1,8 Prozent höher als im entsprechenden Vorjahresmonat. Neben den deutlichen Preisanstiegen bei den Energieprodukten (+4,2 Prozent) verteuerten sich auch Zeitungen und Zeitschriften (+4,9 Prozent) sowie Tabakwaren (+3,8 Prozent). Einige Waren wurden demgegenüber auch deutlich günstiger (zum Beispiel Mobiltelefone: -9,6 Prozent, Geräte der Unterhaltungselektronik: -6,9 Prozent). Im Vergleich zu den Waren erhöhten sich die Preise für Dienstleistungen insgesamt im Mai 2019 gegenüber dem Vorjahr mit +1,2 Prozent weniger stark, maßgeblich bestimmt durch den Preisrückgang bei den Pauschalreisen, so das Statistikamt weiter. Unter anderem verteuerten sich die Fahrt mit dem Fernbus (+19,0 Prozent), Dienstleistungen sozialer Einrichtungen (+5,1 Prozent), Wartung und Reparatur von Fahrzeugen (+4,7 Prozent) sowie Gaststättendienstleistungen (+2,8 Prozent). Bedeutsam für die Preisentwicklung der Dienstleistungen war auch die Preiserhöhung bei Nettokaltmieten (+1,4 Prozent), da private Haushalte einen großen Teil ihrer Konsumausgaben dafür aufwenden, so das Bundesamt.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 13.06.2019 - 09:13 Uhr

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