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Am Mittwoch hat der DAX nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 12.308,53 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,19 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. An der Spitze der Kursliste standen kurz vor Handelsschluss die Anteilsscheine von Continental mit über drei Prozent im Plus, gefolgt von den Aktien von Covestro und der Deutschen Bank. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

SPD-Frauen wollen Freier bestrafen


Prostituierte / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Frauen in der SPD fordern, ein Sexkaufverbot nach dem nordischen Modell in das Parteiprogramm aufzunehmen. Prominente Sozialdemokratinnen wie die ehemalige Justizministerin Herta Däubler-Gmelin und die Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (AsF), Maria Noichl, sprechen sich dafür aus, berichtet die "taz". Landesverbände der AsF aus Bayern und Baden-Württemberg sowie der baden-württembergische Landesvorstand der Partei fordern es bereits, im Herbst soll der baden-württembergisch Landesparteitag die Forderung beschließen.

Im Bundestag will die Abgeordnete Leni Breymaier Ende Juni einen fraktionsübergreifenden Parlamentskreis mit dem Arbeitstitel "Prostitution verbieten" ins Leben rufen. Breymaier ist Berichterstatterin der SPD-Bundestagsfraktion für Zwangsprostitution. "Ich kämpfe für eine Welt ohne Prostitution", sagte Breymaier der "taz". "Momentan ist Dynamik im Thema." Das nordische Modell bestreitet, dass Frauen selbstbestimmt als Sexarbeiterinnen tätig sein können und sieht ein Sexkaufverbot vor, in dem nicht die Prostituierten bestraft werden, sondern gegen die Freier zum Teil hohe Geldstrafen verhängt werden. Vor 20 Jahren wurde es in Schweden eingeführt, mittlerweile gilt es unter anderem in Norwegen, Island, Irland und Frankreich. In Deutschland spricht sich die Mehrheit der Organisationen, die sich mit Menschenrechten und Rechten von Sexarbeiterinnen beschäftigen, bislang nicht für ein Sexkaufverbot, sondern für eine Verbesserung der rechtlichen und gesellschaftlichen Situation von Prostituierten aus. Durch das nordische Modell, so die Kritik, verschwinde Prostitution nicht, sondern werde in die Illegalität gedrängt.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 12.06.2019 - 17:31 Uhr

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