Donnerstag, 20. Juni 2019
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Börse

Am Mittwoch hat der DAX nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 12.308,53 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,19 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. An der Spitze der Kursliste standen kurz vor Handelsschluss die Anteilsscheine von Continental mit über drei Prozent im Plus, gefolgt von den Aktien von Covestro und der Deutschen Bank. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Arcelor-Mittal-Chef zeigt Verständnis für Trumps Zollkrieg


Donald Trump / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Der Chef und Hauptaktionär des weltgrößten Stahlkonzerns Arcelor-Mittal, Lakshmi Mittal, zeigt Verständnis für den Handelsprotektionismus des US-Präsidenten Donald Trump. "Wenn das Ziel lautet, der heimischen Industrie zu Wachstum zu verhelfen und amerikanische Champions zu formen, dann sind solche Maßnahmen zumindest vorübergehend sinnvoll. Insofern kann ich nachvollziehen, was Donald Trump macht", sagte Mittal der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung".

Die Politik in Europa müsse heimischen Großunternehmen ebenfalls mehr Rückendeckung geben. "Meine Befürchtung ist, dass viele europäische Industriebranchen nicht überleben werden, wenn wir nicht die Schaffung europäischer Champions unterstützen", so der Stahlmilliardär weiter. So sollte die EU-Wettbewerbsaufsicht bei Fusionsentscheidungen stärker als bisher den globalen Wettbewerb berücksichtigen. Auch in Europa seien Zölle auf Importe gerechtfertigt, um nationale Champions zu ermöglichen. "Jedenfalls solange es keine vergleichbaren Wettbewerbsbedingungen für Importe aus anderen Ländern gibt", sagte Mittal. Er hält die Einführung eines Klimaschutz-Zolls auf Importstahl für unverzichtbar: "Andernfalls riskieren Sie nur, die europäische Stahlindustrie zu zerstören", ohne den Klimaschutz voranzubringen, mahnte der Arcelor-Mittal-Chef. Um das Überangebot im europäischen Stahlmarkt einzudämmen müsse die EU außerdem die bestehenden Schutzzölle auf Stahl verstärken, statt diese wie geplant im Juli zu lockern. "Unsere Branche steckt in der Krise" und er befürchte, dass sich diese weiter zuspitzen werde, sagte Mittal der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung".

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 12.06.2019 - 08:16 Uhr

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