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Zum Wochenausklang hat der DAX mit einem Minus geschlossen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 11.612,44 Punkten berechnet, ein Abschlag in Höhe von 1,15 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Um Punkt 14 Uhr sackte der DAX schockartig nach zuvor freundlichem Handel in den roten Bereich, nachdem China neue Vergeltungszölle auf US-Importe angekündigt hatte. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Forstwirtschafstrat fürchtet massive Schäden in deutschen Wäldern


Wald / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Der Deutsche Forstwirtschaftsrat (DFWR) schlägt Alarm: Er befürchtet in diesem Jahr eine weitere Zuspitzung bei den Schäden in den deutschen Wäldern, die nach dem Hitzesommer 2018 weiter unter Trockenheit und Schädlingsbefall leiden. "Die Situation ist so dramatisch wie beim Waldsterben in den 1980er Jahren", sagte DFWR- Präsident Georg Schirmbeck der "Frankfurter Rundschau" (Mittwochsausgabe). Die Witterung in diesem Frühjahr habe bisher kaum Entspannung gebracht, denn die Niederschläge hätten bei weitem nicht ausgereicht, um das Wasserdefizit in tieferen Bodenschichten aufzufüllen.

Der Klimawandel und seine Folgen bedrohten die deutschen Wälder zunehmend in ihrer Existenz, warnte Schirmbeck. "Das herrschende Klimaszenario könnte zum Verlust der Wälder und vertrauter Waldlandschaften führen", meinte er. Der finanzielle Schaden des Dürrejahrs 2018 für die Waldbesitzer belaufe sich auf mehrere Milliarden Euro. Der DFWR schätzt, dass von der gut einer Milliarde Neupflanzungen aus den letzten drei Jahren mehr als ein Drittel aufgrund der langanhaltenden Dürre vertrocknet ist. Alleine die Nachpflanzung koste die Waldbesitzer über eine halbe Milliarde Euro, sagte Schirmbeck. Er appellierte an Bund und Länder, die Finanzhilfen gerade für die Waldbesitzer mit kleineren Flächen zu erhöhen, die den Umbau in einem klimastabileren Wald alleine nicht bewältigen könnten. Umweltschützer fordern, höhere Hilfen an Bedingungen zu knüpfen. Die Waldbesitzer müssten verpflichtet werden, naturnah zu wirtschaften und tatsächlich nur standortangepasste Bäume zu pflanzen, sagte Greenpeace-Experte Christoph Thies der "Frankfurter Rundschau". Zudem müsse die CO2-Speicherfunktion der Wälder gestärkt werden. Die Waldbesitzer sollten gesunde Bäume erst später einschlagen, damit sie mehr Holzmasse bilden und damit zusätzlich Kohlenstoff aus der Atmosphäre einlagern können.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 12.06.2019 - 01:00 Uhr

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