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Börse

Am Mittwoch hat der DAX nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 12.308,53 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,19 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. An der Spitze der Kursliste standen kurz vor Handelsschluss die Anteilsscheine von Continental mit über drei Prozent im Plus, gefolgt von den Aktien von Covestro und der Deutschen Bank. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Sportökonom: Gleiche Gehälter im Frauenfußball nicht berechtigt


Bianca Schmidt (Deutsche Frauen-Fußballnationalmannschaft) / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Der Sportökonom an der Universität Jena, Frank Daumann, hat sich skeptisch gegenüber Forderungen nach einer Angleichung der Gehälter im Fußball gezeigt. "Aus ökonomischer Sicht ist die Forderung nach gleichen Gehältern nicht berechtigt, denn die Arbeitsmärkte für weibliche und männliche Spieler existieren völlig getrennt voneinander", sagte Daumann der "Welt am Sonntag". Kurz vor Beginn der Frauen-Fußball-WM in Frankreich war eine Debatte über die ungleichen Verdienstmöglichkeiten im Männer- und Frauenfußball entbrannt.

Frauen verdienen in ihren Ligen und auch bei den Nationalmannschaften wesentlich weniger als ihre männlichen Pendants. Dieser sogenannte Gender Paygap habe nicht nur gesellschaftspolitische, sondern auch wirtschaftliche Ursachen, so der Sportökonom. Ein Spieler könne "maximal nur das verdienen", was er für den Verein auch erwirtschafte. "Würden gleiche Gehälter gezahlt werden, wäre das eine Form der Subventionierung", so Daumann weiter. Kurz vor der WM hatte FIFA-Präsident Gianni Infantino ein stärkeres Engagement für den Frauenfußball angekündigt und Investitionen in Höhe von 500 Millionen Euro in den kommenden Jahren versprochen. Diese Ankündigung kritisierte der Sportphilosoph Elk Franke. "Was Infantino da ankündigt, halte ich für eine echte Sonntagsrede, wie man sie von Funktionären kennt", sagte Franke der "Welt am Sonntag". Das könne man "nur ernst nehmen", wenn er aufzeige, "wie der Veranstaltungskalender im internationalen Wettbewerbsbetrieb in Zukunft aussehen soll", so der Sportphilosoph weiter.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 08.06.2019 - 20:27 Uhr

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