Donnerstag, 27. Juni 2019
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Newsticker

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Börse

Die Börse in Frankfurt hat am Donnerstagmittag kaum Kursveränderungen verzeichnet: Gegen 12:30 Uhr wurde der DAX mit rund 12.240 Punkten berechnet. Dies entspricht einem Minus von 0,1 Prozent gegenüber dem vorherigen Handelstag. An der Spitze der Kursliste stehen die Papiere von Bayer mit einem kräftigen Kurssprung. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Debatte um Datenschutz-Grundverordnung geht weiter


Zwei Männer surfen im Internet / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Der Digitalminister von Schleswig-Holstein, Jan Philipp Albrecht (Grüne), hat der Bundesregierung Versagen im Umgang mit der EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) vorgeworfen. Auch ein Jahr nach Inkrafttreten der DSGVO habe es die Bundesregierung nicht verstanden, das Regelwerk "als Chance für die deutsche Digitalwirtschaft zu nutzen", schreibt Albrecht in einem Gastbeitrag für das "Handelsblatt". "Dabei ist der globale Markt für Produkte und Dienstleistungen, die neue Innovation mit verlässlichen Anforderungen bei Datenschutz und Informationssicherheit verbinden, so groß wie nie."

Gleichzeitig vermissten immer mehr Menschen im digitalen Wandel eine gestaltende Rolle der Politik und hätten "wachsende Ängste vor Fehlentwicklungen". "Die Kopflosigkeit, mit der das Thema Digitalisierung in der Bundesregierung behandelt wird, verunsichert Bürger, Unternehmen und Verwaltung", kritisierte Albrecht, der als Europaabgeordneter die DSGVO einst maßgeblich mit verhandelt hat. Die Erkenntnis, dass es sich bei der Gestaltung der Digitalisierung um eine Querschnittsaufgabe handle, habe sich noch immer nicht durchgesetzt. "Es wird viel zu oft gegeneinander als miteinander an der Gestaltung der Digitalisierung gearbeitet." Albrecht kritisierte in diesem Zusammenhang die unterschiedlichen Zuständigkeiten innerhalb der Bundesregierung für die Digitalisierung. Einige Bundesländer und auch viele EU-Staaten hätten hingegen gezeigt, "dass die Bündelung der Digitalisierungsaufgaben bei handlungsfähigen Digitalministerien gut aufgehoben ist und ihr Wirken sich nicht in der Wiederholung von Modewörtern und Promi-Selfies erschöpfen muss". Albrecht mahnte: "Wenn uns wirklich daran gelegen ist, ordentliche Standards bei der Informationssicherheit und Ethikleitlinien bei automatisierten Entscheidungen voranzubringe n, dann braucht es Köpfe in zentraler Verantwortung, die diese Fragen mit der entsprechenden Ausstattung bearbeiten können."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 25.05.2019 - 08:29 Uhr

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