Dienstag, 18. Juni 2019
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Kuhle fordert "Zeitenwende beim Umgang mit Rechtsextremismus"
Kommissarische SPD-Vorsitzende Schwesig widerspricht Gauck
Ägypten: Ex-Präsident Mursi stirbt im Gerichtssaal
Fall Lübcke: Steinmeier fordert schnelle Aufklärung
SPD-Parteivorsitz: Schwesig rechnet mit vielen Bewerbern
USA verlegen weitere Truppen in den Nahen Osten
Millionen Mahnverfahren gegen Arbeitslose
Frauenfußball-WM: Deutschland steht im Achtelfinale
Iran kündigt stärkere Uran-Anreicherung an
DAX mit leichtem Minus - Lufthansa-Aktie bricht ein

Newsticker

10:29EuGH-Urteil: Pkw-Maut verstößt gegen EU-Recht
09:49++ EILMELDUNG ++ EuGH: Pkw-Maut verstößt gegen EU-Recht
09:37NRW-SPD-Chef sieht kostenlosen Nahverkehr zwiespältig
09:36DAX startet im Minus - Infineon-Aktie lässt stark nach
08:53Mohring warnt SPD vor Ost-Wahlkampf ohne Einigung auf Grundrente
08:36Experte fürchtet erhöhte rechtsextreme Terrorgefahr
08:21Gastgewerbeumsatz im April preisbereinigt gesunken
08:09Bahnchef legt Masterplan für Zugverkehr vor
07:31Bericht: Scheuer unterstützt BMW bei vernetztem Fahren
05:00Fall Lübcke löst bei Kommunalpolitikern Ängste aus
05:00Maas hat hohe Erwartungen an ukrainischen Präsidenten
05:00Millionen Mahnverfahren gegen Arbeitslose
01:00USA verlegen weitere Truppen in den Nahen Osten
22:59Schwesig beklagt Benachteiligung von Frauen in der Politik
22:12US-Börsen kaum verändert - Euro stärker

Börse

Die Börse in Frankfurt hat zum Handelsstart am Dienstag zunächst Kursverluste verzeichnet. Gegen 09:35 Uhr wurde der DAX mit rund 12.010 Punkten berechnet. Das entspricht einem Minus von 0,6 Prozent im Vergleich zum Handelsschluss am Vortag. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Bundesrechnungshof: Jede zweite Krankenhaus-Abrechnung fehlerhaft


Krankenhaus / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Deutschlands Krankenhäuser stellen offenbar den gesetzlichen Krankenkassen zu viel Geld in Rechnung. Jede zweite geprüfte Abrechnung für die Behandlung der jährlich insgesamt rund 20 Millionen Patienten in den Kliniken sei fehlerhaft, berichtet die "Welt" unter Berufung auf einen noch unveröffentlichten Bericht des Rechnungshofs an die Bundesregierung. Die gesetzlichen Krankenkassen gaben 2017 fast 75 Milliarden Euro für die stationäre Behandlung von Patienten in Krankenhäusern aus - mehr als für alle anderen Bereiche im Gesundheitswesen.

Der Bundesrechnungshof prüfte nun, ob diese Summe zu Recht ausgegeben wird. Im Bericht, der Anfang Mai an den Rechnungsprüfungsausschuss des Bundestages ging, kommt der Bundesrechnungshof zu dem Schluss, dass es "wesentliche strukturelle Mängel" bei der Abrechnung zwischen Kliniken und Kassen gebe. Denn die Krankenkassen ließen insgesamt nur rund 13 Prozent aller Abrechnungen durch den Medizinischen Dienst der Krankenversicherung (MDK) überprüfen. Allein bei diesen Fällen stellten sich 50 Prozent als fehlerhaft heraus. Die Krankenhäuser mussten den Krankenkassen im Jahr 2016 deshalb laut Hochrechnung des Bundesrechnungshofs 2,2 Milliarden Euro an Versichertengeldern zurückzahlen. Würden die Kassen mehr prüfen, so der Bundesrechnungshof, ließe sich deutlich mehr Geld für die Versicherten zurückholen. Der Bundesrechnungshof resümiert: "Die Erwartungen an die Selbstverwaltungspartner wurden nicht erfüllt." Ein Grund für die häufigen Falschabrechnungen der Kliniken, urteilten die Prüfer, sei, dass es derzeit für diese kaum Konsequenzen nach sich zieht, wenn Falschabrechnungen auffallen. Der Bundesrechnungshof fordert deshalb, den Kliniken gegenüber müsse ein "Anreiz für ein korrektes Abrechnungsverhalten" gesetzt werden. Konkret sollten Krankenhäuser mit Sanktionen belegt werden, wenn sie zu hohe Rechnungen stellen. Die Deutsche Krankenhausgesellschaft wies in einer im Bericht enthaltenen Stellungnahme den Vorwurf zurück, Krankenhäuser würden ihre Abrechnungen systematisch optimieren und tendenziell zu hohe Rechnungen stellen. Vielmehr sei das Abrechnungssystem zu komplex, was zu einem hohen Streitpotenzial "hinsichtlich der Auslegung der Abrechnungsregeln" erhöhe. Das Bundesgesundheitsministerium, das den kritischen Bericht des Bundesrechnungshofs bereits erwartet hatte, legte bereits Anfang Mai - offenbar als voreilende Reaktion - einen Referentenentwurf für ein neues MDK-Prüfgesetz vor. Im Entwurf, über den die "Welt" berichtet, heißt es, dass "Anreize für eine regelkonforme Abrechnung in den Krankenhäusern nicht bestehen". Dennoch enthält der Gesetzentwurf keine Pläne für Sanktionen, die falsch abrechnenden Krankenhäusern drohen sollen.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

Bookmark and Share  

NEWS25-Meldung vom 21.05.2019 - 00:00 Uhr

   © news25 2015 | Impressum, Datenschutzerklärung