Sonntag, 26. Mai 2019
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Millionenklage gegen Volkswagen vor Scharia-Gericht
80-jähriger Motorradfahrer stirbt bei Verkehrsunfall in Bayern
BDI will Kraftakt: Aus Abhängigkeit der USA lösen
Ibiza-Video: Bislang keine Ermittlungen in Spanien
Emnid: SPD zieht mit Grünen gleich
Klöckner stellt Wolfskompromiss infrage
Rezo-Video: Bosbach kritisiert CDU-Parteispitze
Unions-Wirtschaftsflügel stellt Fortsetzung der GroKo in Frage
Europawahl: NATO hilft EU bei Abwehr von russischen Cyberattacken
Frankfurts Stürmer Jovic: "Andere Ligen passen besser zu mir"

Newsticker

19:52Unions-Wirtschaftsflügel stellt Fortsetzung der GroKo in Frage
19:4780-jähriger Motorradfahrer stirbt bei Verkehrsunfall in Bayern
19:30Nach Wahlpleite: Lange für Urwahl des SPD-Vorsitzes
19:19Bayern: 79-Jährige stirbt bei Verkehrsunfall
18:59Nahles bezeichnet SPD-Ergebnis als "extrem enttäuschend"
18:45SPD-Absturz: Gabriel ruft nach Konsequenzen
18:42AKK zur Europawahl: "Wir haben unser Ziel erreicht"
18:29Erste Hochrechnung zur Europawahl bestätigt SPD-Absturz
18:13Prognosen: CDU bei Bremen-Wahl stärkste Kraft
18:08SPD stürzt bei Europawahl ab - Grüne laut Prognosen über 20 Prozent
18:01++ EILMELDUNG ++ Infratest/ARD-Prognose: CDU bei Bremen-Wahl stärkste Kraft
18:00++ EILMELDUNG ++ Infratest/ARD-Prognose: SPD rutscht bei Europawahl auf 15,5 Prozent
17:12Nach "Ibiza-Affäre": FPÖ verliert, ÖVP klar stärkste Kraft
17:07++ EILMELDUNG ++ Prognose: FPÖ kommt bei Europawahl in Österreich auf 15 bis 20 Prozent
17:03Hamilton gewinnt Großen Preis von Monaco

Börse

Am Freitag hat der DAX sich nochmal etwas erholt - unterm Wochenstrich bleibt aber ein Minus von fast zwei Prozent. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 12.011,04 Punkten berechnet, im Vergleich zum Vortagesschluss ein Plus in Höhe von 0,49 Prozent. Selbst Papiere der Deutschen Bank konnten sich halbwegs gut halten. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Thyssenkrupp-Chef bereitet Konzern auf Einschnitte vor


Thyssenkrupp / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Thyssenkrupp-Chef Guido Kerkhoff schwört die Beschäftigten des Essener Traditionskonzerns auf massive Veränderungen ein. "Unsere wirtschaftliche Lage ist heute schlechter, als wir es vor einem Jahr erwarten konnten", sagte Kerkhoff der "Westdeutschen Allgemeinen Zeitung" (Donnerstagsausgabe). Der Konzern gebe derzeit mehr Geld aus, als er einnehme.

"Das kann so nicht bleiben." Dass die seit dreieinhalb Jahren geplante Stahlfusion mit dem indischen Hersteller Tata in Europa am Widerstand der EU-Wettbewerbshüter gescheitert sei, wirke sich negativ aus, sagte Kerkhoff. "Die aus dem Zusammenschluss erhofften positiven Effekte wird es nun nicht geben. Darauf müssen wir reagieren." Sein Ziel sei es nun, gemeinsam mit den Arbeitnehmervertretern einen neuen Plan für das Stahlgeschäft zu entwickeln. Von der Entscheidung der EU-Kommission zeigte sich Kerkhoff enttäuscht. "Im Werkstoff- und Stahlgeschäft ging und geht es darum, überlebensfähig zu bleiben. Und ganz sicher nicht darum, mit Größe Kunden über den Tisch zu ziehen." Mit einem Börsengang der Aufzugsparte soll möglichst bald Geld in die Konzernkasse kommen. Ziel ist auch eine Holding-Struktur mit einer kleineren Konzernzentrale und unabhängigeren Geschäften rund um Autoteile, U-Boote und Industrieanlagen. Dies sei nicht gleichzusetzen mit einer Zerschlagung, beteuerte Kerkhoff. "Es steht jetzt nicht alles auf der Verkaufsliste." Thyssenkrupp sei aber offen, bei möglichen Kooperationen mit anderen Unternehmen die Mehrheit an Geschäftsbereichen abzugeben. Für den Stahl könne er sich nach wie vor Fusionen vorstellen, so Kerkhoff. Mit Blick auf ein mögliches Zusammengehen mit dem niedersächsischen Stahlkonzern Salzgitter und die Schaffung einer Deutschen Stahl AG sagte er: "Wir sind offen für Konsolidierungen, die Sinn ergeben."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

Bookmark and Share  

NEWS25-Meldung vom 16.05.2019 - 08:41 Uhr

   © news25 2015 | Impressum, Datenschutzerklärung