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Börse

Am Freitag hat der DAX sich nochmal etwas erholt - unterm Wochenstrich bleibt aber ein Minus von fast zwei Prozent. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 12.011,04 Punkten berechnet, im Vergleich zum Vortagesschluss ein Plus in Höhe von 0,49 Prozent. Selbst Papiere der Deutschen Bank konnten sich halbwegs gut halten. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Wirtschaftsweiser Feld befürwortet Enteignungen für Energiewende


Windräder / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Lars Feld, einer der fünf sogenannten Wirtschaftsweisen, befürwortet Enteignungen für wichtige Infrastrukturmaßnahmen. "Es gibt sicherlich Einzelfälle, über die man streiten kann, aber vom Grundsatz her ist es richtig, zu enteignen, wenn es um wichtige Infrastrukturmaßnahmen geht", sagte Feld der "Welt" (Donnerstagsausgabe). Man könne es sich "beispielsweise vor dem Hintergrund der Energiewende nicht leisten, so zögerlich wie bisher Genehmigungen für Stromtrassen zu erteilen. Der Staat muss an der ein oder anderen Stelle entschiedener vorgehen, möglicherweise sogar mit Enteignungen", so der Ökonom weiter.

Das Mitglied des Sachverständigenrats zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, so der offizielle Name des Gremiums, lehnt allerdings Überlegungen ab, private Unternehmen aus sozialen oder ökologischen Gründen zu vergemeinschaften. "Es ist ein Trugschluss zu glauben, dass Unternehmen im Gemeinbesitz sozialer sind als private Unternehmen", sagte der Ökonom. Das zeigten Erfahrungen aus dem Sozialismus, etwa aus dem Jugoslawien der 70er und 80er-Jahre. Auch ökologisch seien Unternehmen im Gemeinbesitz nicht überlegen. "Aus der Geschichte wissen wir, dass Betriebe, die nicht in Privatbesitz sind, sich nicht umweltfreundlicher verhalten als rein private Unternehmen. Das gilt nicht nur für die DDR, die eine verheerende Umweltbilanz hatte, sondern für ganz unterschiedliche Formen von Vergemeinschaftung", sagte Feld der "Welt". Er würde "sogar wagen zu behaupten, dass ein Großteil der heutigen Umweltprobleme darauf zurückgeht, dass wir zu wenig Privateigentum haben und zu viel Gemeinbesitz natürlicher Ressourcen." Der Ökonom, der grundsätzlich ordoliberale Positionen vertritt, lehnte die Soziale Marktwirtschaft als Wirtschaftsmodell im Grundgesetz festzuschreiben, wie es derzeit eine Gruppe von Ökonomen fordert. "Die Soziale Marktwirtschaft im Grundgesetz festzuschreiben, halte ich für überzogen und hochproblematisch", sagte Feld der "Welt". Denn das setze voraus, dass man definiere, "was mit dem Begriff überhaupt gemeint ist. Dabei würden wir letztlich vermutlich bei einem deutlich weniger liberalen Wirtschaftssystem landen als dem gegenwärtigen", so der Ökonom weiter. Der Begriff "Soziale Marktwirtschaft" könne alles oder nichts bedeuten.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 16.05.2019 - 00:00 Uhr

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