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Zum Wochenausklang hat der DAX mit einem Minus geschlossen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 11.612,44 Punkten berechnet, ein Abschlag in Höhe von 1,15 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Um Punkt 14 Uhr sackte der DAX schockartig nach zuvor freundlichem Handel in den roten Bereich, nachdem China neue Vergeltungszölle auf US-Importe angekündigt hatte. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

EVP-Spitzenkandidat attackiert Macron


Emmanuel Macron / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Der Spitzenkandidat der Europäischen Volkspartei (EVP) für die Europawahl, Manfred Weber (CSU), hat Frankreichs Präsident Emmanuel Macron vorgeworfen, demokratische Errungenschaften der EU zu gefährden. "Angela Merkel ist da glasklar. Sie sagt: Ich unterstütze Manfred Weber. Warum sagt Emmanuel Macron nicht offen, wen er unterstützt?", sagte Weber den Zeitungen des "Redaktionsnetzwerks Deutschland" (Mittwochsausgaben) mit Blick auf das Amt des künftigen EU-Kommissionspräsidenten.

Das sei doch nicht transparent. "Wichtige Personalien dürfen nicht mehr von Mauschelrunden entschieden werden", forderte der EVP-Spitzenkandidat. Er glaube an die Kraft der Demokratie. Macron und andere liberale Regierungschefs lehnen einen Automatismus ab, wonach der Spitzenkandidat der größten EU-Parlamentsfraktion Anspruch auf den Posten des Kommissionschefs hat. "Ich verstehe die Kritik an dem Spitzenkandidaten-System nicht. Was soll falsch daran sein, den Menschen vor der Wahl zu sagen, wer anschließend Kommissionspräsident werden soll?", so der CSU-Politiker weiter. Das von Macron forcierte neue liberale Bündnis im EU-Parlament, die "Renaissance"-Fraktion, stelle keine Bedrohung für den Einfluss der EVP-Fraktion im EU-Parlament dar. "Im Moment sieht es ja nicht danach aus, als würde den Liberalen der große Wurf gelingen", sagte Weber den Zeitungen des "Redaktionsnetzwerks Deutschland". Er strebe auch nach der Wahl eine Zusammenarbeit mit ihnen an. Bisher sei die liberale Alde-Fraktion ein verlässlicher Partner der EVP gewesen, es gebe "viele Gemeinsamkeiten für die Zukunft". Weber unterstrich jedoch den Führungsanspruch seiner Fraktion. "Wenn wir stärkste Fraktion werden, dann ist aber auch klar, dass wir den Anspruch haben, die Führung zu übernehmen", so der EVP-Spitzenkandidat weiter.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 15.05.2019 - 05:00 Uhr

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