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Zum Wochenausklang hat der DAX zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 12.260,07 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,26 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. An der Spitze der Kursliste standen kurz vor Handelsschluss die Wertpapiere von Wirecard mit einem kräftigen Kurssprung von fast fünf Prozent im Plus, gefolgt von den Aktien von Continental und von Infoineon mit jeweils kräftigen Kursgewinnen. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Sozialminister will Eltern von Kindern mit Behinderung entlasten


Rollstühle im Krankenhaus / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) will Angehörige von Menschen mit Behinderung in größerem Umfang entlasten. Auf die Einkommen von Kindern mit pflegebedürftigen Eltern sollen Sozialämter künftig erst ab einem Jahreseinkommen von 100.000 Euro zurückgreifen dürfen. Eine entsprechende Regelung plant der Minister für Arbeit und Soziales nun auch für Familien, die sich um ein Kind mit Behinderung kümmern.

Das geht aus einem internen Entwurf seines Ministeriums hervor, über den die "Süddeutsche Zeitung" (Freitagausgabe) berichtet. Heil begründet seinen Schritt damit, eine "verfassungsrechtlich bedenkliche Ungleichbehandlung" vermeiden zu wollen, heißt es in dem Papier. Mit diesem Vorschlag geht er noch über den Koalitionsvertrag hinaus. Familienangehörige müssen heute für Menschen, die eine Behinderung haben und deshalb Anspruch auf eine sogenannte Eingliederungshilfe - also beispielsweise auf den staatlich finanzierten Umbau einer barrierefreien Wohnung oder auf einen Gebärdensprachdolmetscher -, ebenfalls mitbezahlen. Heil zufolge sollen in Zukunft nur noch Angehörige mit einem Einkommen von jährlich mehr als 100.000 Euro zu Zuzahlungen verpflichtet werden. Sollte sein Entwurf im Kabinett auf Zustimmung stoßen, würde für viele Familien eine jahrelange finanzielle Verpflichtung enden. "Die Mehrkosten durch die Einführung der 100.000 Euro-Grenze für unterhaltsverpflichtete Eltern und Kinder", heißt es in dem Entwurf, seien "sehr schwer zu schätzen". Man gehe von bis zu 300 Millionen Euro aus. Mit dem Gesetz will der Minister auch eine Reihe weiterer Verbesserungen für Menschen mit Behinderungen umsetzen. Geplant ist etwa ein Ausbildungsbudget, das Menschen auch dann fördert, wenn sie außerhalb einer Behindertenwerkstatt eine reguläre Ausbildung antreten.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 25.04.2019 - 17:39 Uhr

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