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Börse

Zum Wochenausklang hat der DAX zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 12.260,07 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,26 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. An der Spitze der Kursliste standen kurz vor Handelsschluss die Wertpapiere von Wirecard mit einem kräftigen Kurssprung von fast fünf Prozent im Plus, gefolgt von den Aktien von Continental und von Infoineon mit jeweils kräftigen Kursgewinnen. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

TK-Chef fürchtet negative Folgen des Sofortprogramms Pflege


Krankenhausflur / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Der Vorstandsvorsitzende der Techniker Krankenkasse (TK), Jens Baas, hat vor negativen Folgen des von Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) auf den Weg gebrachten Sofortprogramms Pflege gewarnt. "Zu sagen, wir finanzieren 13.000 zusätzliche Pflegekräfte, bringt solange nichts, bis klar ist, wo die zusätzlichen Pflegerinnen und Pfleger herkommen sollen", sagte Baas der "Welt" (Donnerstagsausgabe). "Dieses Problem ist noch lange nicht gelöst, hier gibt es noch viel zu tun."

Der Kassen-Chef warnte, dass das Programm die Situation in der Altenpflege sogar verschlimmern könnte. "Spahn hat dafür gesorgt, dass die Krankenhäuser mehr Geld für Pflegekräfte bekommen und ihnen bessere Gehälter zahlen können. Nur wo bekommen die Kliniken jetzt zusätzliche Pflegekräfte her?", sagte Baas der "Welt". Die Pflegekräfte würden mit höheren Gehältern und besseren Arbeitsbedingungen aus der Altenpflege abgeworben. "Das Programm löst somit die Probleme der Pflege im Krankenhaus, auf Kosten der Altenpflege. Das Ergebnis wird sein, dass sich der Personalmangel in der Alten- und ambulanten Pflege verschärft und dass dort die Qualität der Pflege schlechter wird", warnte der Kassen-Funktionär. "Am Thema Pflege muss Jens Spahn also weiterarbeiten; mit dem Sofortprogramm ist es nicht getan." Baas begrüßte auf der anderen Seite Spahns Pläne für eine Reform des Finanzausgleichs unter den gesetzlichen Krankenkassen. "Ich bin überaus positiv überrascht, dass er jetzt auch Themen angeht, bei denen er erwartbar auf großen Widerstand stoßen wird", sagte Baas der Zeitung. "Jens Spahn klemmt sich hier hinter ein Thema, das zwar wichtig ist, aber die Wähler nicht direkt interessiert und das sehr kompliziert ist. Mit der Reform der Kassenfinanzierung macht der Gesundheitsminister sich weder in der Partei beliebt noch bei den Ländern und erst recht nicht bei den Allgemeinen Ortskrankenkassen AOK." Das sogenannte Faire-Kassenwahl-Gesetz, für das bisher erst ein Referentenentwurf existiert, soll den Finanzausgleich zwischen den Kassen neu regeln. Dabei geht es vor allem um milliardenschwere Ausgleichszahlungen zwischen den Kassen für besonders kranke Kassenmitglieder. Das Gesetz regelt unter anderem, wie Ärzte Diagnosen und Krankheiten dokumentieren. Das soll mehr Klarheit über den Gesundheitszustand der Kassenkunden schaffen, Manipulationen verhindern und letztendlich so den Kassenwettbewerb gerechter machen.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 25.04.2019 - 05:00 Uhr

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