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Börse

Zum Wochenausklang hat der DAX zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 12.260,07 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,26 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. An der Spitze der Kursliste standen kurz vor Handelsschluss die Wertpapiere von Wirecard mit einem kräftigen Kurssprung von fast fünf Prozent im Plus, gefolgt von den Aktien von Continental und von Infoineon mit jeweils kräftigen Kursgewinnen. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Kiews Botschafter hofft auf EU-Mitgliedschaft der Ukraine


Flagge der Ukraine / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Der Botschafter der Ukraine in Deutschland, Andrij Melnyk, erhofft sich nach der Wahl des designierten ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj mit Hilfe von Deutschland einen Eintritt der Ukraine in die Europäische Union. Es sei ein gutes Zeichen gewesen, dass Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) dem designierten Präsidenten "Selenskyj gleich am Montag gratulierte und gestern auch mit ihm telefonisch gesprochen hatte und nach Berlin eingeladen hat", sagte Melnyk am Mittwoch dem Deutschlandfunk. "Ich kann nicht verstehen, wie so viele sich hier in Berlin so schwertun mit dieser Entscheidung", so Melnyk weiter.

Selenskyj habe einen beispiellosen Vertrauensvorschuss der Menschen erhalten, trotze allen Vorurteilen und Klischees, und verdiene auch volle Unterstützung seitens der Opposition, so der Botschafter. Mit der Wahl Selenskyjs hätten sich die Bürger der Ukraine für einen prowestlichen Kurs entschieden. "Hauptsache ist, dass die Menschen wieder begeistert werden, also von der Politik", so Melnyk weiter. In diesem Sinne glaube er, dass "auch Selenskyj volle Unterstützung des Westens und auch der Bundesrepublik verdient hat". Auf die Frage, was davon zu halten sei, dass es schon während des Wahlkampfes Kritiker gab, die den Verdacht der Zusammenarbeit des Präsidenten mit einem ukrainischen Oligarchen kritisierten, sagte Melnyk: "Ich glaube, dass wir in der Ukraine genug Kontrollmechanismen eingerichtet haben, damit, wenn das tatsächlich passieren sollte, dass der Einfluss von Oligarchen eher steigen als abnehmen würde, denn die Menschen wollten auch das Oligarchentum endlich besiegen mit ihrer Selenskyj-Wahl." Auch dank des derzeitigen ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko habe man viele Reformen angeschoben und ein sehr solides Fundament gebaut. "Jetzt muss Selenskyj wirklich liefern, er muss zeigen, was er besser als Poroschenko machen kann. Die Möglichkeit dazu hat er, also das vollste Vertrauen der Menschen, und jetzt hoffen wir, dass auch Deutschland wie gesagt mit neuen Ideen, mit neuen mutigen Schritten uns unter die Arme greift", sagte Melnyk dem Deutschlandfunk.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 24.04.2019 - 13:01 Uhr

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