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Börse

Die Börse in Frankfurt hat am Donnerstagmittag Kursverluste verzeichnet: Gegen 12:40 Uhr wurde der DAX mit rund 12.285 Punkten berechnet. Dies entspricht einem Minus von 0,4 Prozent gegenüber dem vorherigen Handelstag. An der Spitze der Kursliste stehen die Papiere von Merck, Henkel und RWE entgegen dem Trend im Plus. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

EU will Risiken für Bienen bei Pestizidzulassung laxer prüfen


Hummel bestäubt Blüte / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Die meisten EU-Länder wollen die Risiken für Bienen bei der Pestizidzulassung nachlässiger prüfen, als von der zuständigen Fachbehörde empfohlen. 18 Mitgliedstaaten seien dafür, die "Bienenleitlinien" von 2013/2014 der Europäischen Lebensmittelbehörde (Efsa) nur teilweise anzuwenden, berichtet die "taz" unter Berufung auf eine Stellungnahme der EU-Kommission. Sie sei zuversichtlich, dass die Länder über eine entsprechende Beschlussvorlage bis "Ende des ersten Halbjahres" abstimmen könnten.

Brüssel halte offenbar die nötige Mehrheit für einen Kompromiss gesichert, der Chemiekonzernen wie der Bayer AG weit entgegenkommt, berichtet die Zeitung weiter. In dem Beschlussentwurf sei die Vorgabe der Efsa-Experten gestrichen, ausführlich zu prüfen, wie die Gifte sich auswirken, wenn Honigbienen mit den Chemikalien über längere Zeit oder wiederholt in Kontakt kommen. Wie bisher solle lediglich die akute, nicht die chronische Giftigkeit bei der Zulassung überprüft werden. Auch ob die Mittel Larven von Honigbienen gefährden, solle immer noch keine Rolle spielen. Auswirkungen auf Hummeln und Solitärbienen sollen nur möglicherweise später untersucht werden, berichtet die "taz" unter Berufung auf die Stellungnahme der EU-Kommission. Bienen liefern nicht nur Honig, sondern bestäuben auch die meisten Pflanzen. Zwar leben hierzulande laut Deutschem Imkerbund seit ungefähr zehn Jahren immer mehr Honigbienen, weil es mehr Imker gibt. Auch die Winterverluste - die Zahl der Bienen, die im Winter sterben - nehmen im langjährigen Mittel nicht zu. Aber von den in Deutschland vorkommenden 561 Wildbienenarten sind laut Bundesamt für Naturschutz mehr als 40 Prozent in ihrem Bestand gefährdet. Eine Ursache sind eben Pestizide, die die Insekten vergiften können.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 23.04.2019 - 11:21 Uhr

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