Samstag, 20. Juli 2019
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Börse

Zum Wochenausklang hat der DAX zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 12.260,07 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,26 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. An der Spitze der Kursliste standen kurz vor Handelsschluss die Wertpapiere von Wirecard mit einem kräftigen Kurssprung von fast fünf Prozent im Plus, gefolgt von den Aktien von Continental und von Infoineon mit jeweils kräftigen Kursgewinnen. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Schulze legt Pläne für Steuer auf Kohlendioxidausstoß vor


Svenja Schulze / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) plant, in Deutschland eine Abgabe auf den Ausstoß von Kohlendioxid zu verlangen. "Die Idee ist, dass CO2 einen Preis bekommt, also dass man auf Treibhausgase eine Steuer erhebt", sagte Schulze dem "Spiegel" in seiner aktuellen Ausgabe. Auf eine genaue Höhe wolle sie sich noch nicht festlegen, zitiert aber den Chef der Wirtschaftsweisen, der als Einstieg einen Betrag von 20 Euro pro Tonne CO2 vorgeschlagen hatte.

"Damit würde man beim Sprit im Bereich der normalen Schwankungen an der Zapfsäule liegen", so die Umweltministerin weiter. Sie plant für die zusätzliche Abgabe einen sozialen Ausgleich. "Wir wollen den Menschen das Geld aus den CO2-Einnahmen wieder zurückzahlen. Dadurch werden mittlere und kleine Einkommen entlastet. Die mit höheren Einkommen, großen Autos oder Häusern werden stärker belastet, weil sie sich das leisten können", so die SPD-Politikerin. Mit ihrem Plan orientiert sich Schulze an einer Regelung in der Schweiz, wo die Bürger rund 70 Euro zurückgezahlt bekommen. Der Plan für eine CO2-Abgabe solle im Klimakabinett der Bundesregierung im Juli diskutiert werden. Die Umweltministerin will, dass die Bürger mittelfristig auf klimaschonende Elektroautos umsteigen oder ihre Häuser energetisch sanieren. "Die Bürger müssen keine Angst vor der Abgabe haben", sagte Schulze dem "Spiegel". Sie warnt aber ihre Koalitionskollegen der Union davor, in einer CO2-Abgabe den alleinigen "Heilsbringer" zu sehen. Die Abgabe könne nur ein Baustein von vielen sein. "Auf keinen Fall kann sie ein Klimaschutzgesetz mit verbindlichen Zielen ersetzen", so die SPD-Politikerin weiter.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 19.04.2019 - 13:27 Uhr

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