Freitag, 19. Juli 2019
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Börse

Am Donnerstag hat der DAX deutlich nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 12.227,85 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,92 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. An der Spitze der Kursliste standen kurz vor Handelsschluss die Wertpapiere von Merck mit kräftigen Kursgewinnen von fast zwei Prozent entgegen dem Trend im Plus, gefolgt von den Aktien von der Deutschen Börse und von RWE. Die Anteilsscheine von SAP standen kurz vor Handelsschluss mit einem kräftigen Kurseinbruch von über fünf Prozent am Ende der Liste, gefolgt von den Papieren von Wirecard und von Thyssenkrupp mit jeweils kräftigen Kursverlusten. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Experte warnt vor Landschaftsbränden zu Ostern


Feuerwehr / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Der Professor für Feuerökologie an der Universität Freiburg, Johann Georg Goldammer, hat angesichts der Trockenheit vor Landschaftsbränden zu Ostern gewarnt und es deshalb begrüßt, dass in diesem Jahr viele Osterfeuer in Brandenburg, aber auch in anderen Teilen Ostdeutschlands abgesagt wurden. "Grundsätzlich halte ich es für richtig, angesichts der hohen Gefahr von Landschaftsbränden Osterfeuer abzusagen", sagte Goldammer den Zeitungen des "Redaktionsnetzwerks Deutschland" (Freitagsausgaben). Man müsse sich "grundsätzlich den Realitäten stellen und gegebenenfalls davon Abschied nehmen, dass wir unbegrenzt Freude und Spaß an alten Bräuchen haben können".

Es finde da ja vielerorts bereits ein Umdenken statt. Funkenflug könne tückisch sein, und deshalb seien Vorsichtsmaßnahmen seitens der Behörden verständlich, sagte Goldammer, Leiter des Global Fire Monitoring Center, das ebenfalls in der Uni Freiburg sitzt, aber dem Max-Planck-Institut für Chemie in Mainz zugeordnet ist. Hinzu komme "die Traumatisierung vieler Feuerwehren im Land, die feststellen mussten, dass sie doch einige Probleme mit der Bewältigung von Landschaftsbränden haben. Da sitzt auch eine gewisse Angst in den Knochen", so der Professor für Feuerökologie weiter. Schließlich habe sich in den meisten Gemeinden und Landkreisen in Hinblick auf Material und Ausbildung seit dem vergangenen Jahr noch nichts verändert. Goldammer spielte damit auf Brandenburg an, wo es im Sommer 2018 ebenso wie in anderen Teilen Europas große, lang anhaltende Brände gab. In dem Bundesland gilt inzwischen in allen Landkreisen mindestens die zweithöchste Waldbrand-Gefahrenstufe 4, teilweise sogar die höchste Warnstufe 5. "Die größere Zahl von Vegetationsbränden im vorigen Jahr hat zu einer erhöhten Aufmerksamkeit geführt", sagte die Sprecherin des Deutschen Feuerwehrverbandes, Silvia Darmstädter, den Zeitungen des "Redaktionsnetzwerks Deutschland". Zudem würden klimabedingte Einsätze stärker wahrgenommen als bisher. "Verbote vor Ort können eine Auswirkung sein", so die Sprecherin weiter. Experten gehen davon aus, dass die Trockenheit und damit die erhöhte Waldbrandgefahr Folge des Klimawandels ist.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 19.04.2019 - 05:00 Uhr

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