Dienstag, 21. Mai 2019
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Die Börse in Frankfurt hat am Dienstagmittag deutliche Kursgewinne verzeichnet: Gegen 12:30 Uhr wurde der DAX mit rund 12.170 Punkten berechnet. Dies entspricht einem Plus von 1,1 Prozent gegenüber dem vorherigen Handelstag. Dabei sind fast alle DAX-Werte im grünen Bereich. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Einigung bei SAP auf Maßnahmen zur Beschäftigungssicherung


Büro-Hochhaus / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Vor dem Hintergrund mehrerer Restrukturierungen in den vergangenen Jahren haben Betriebsrat und Geschäftsführung des Softwarekonzerns SAP Maßnahmen zur Beschäftigungssicherung und zur Abwicklung künftiger Reorganisationen beschlossen. Eine entsprechende Betriebsvereinbarung sei am Donnerstag unterschrieben worden, bestätigten Cawa Younosi, SAP-Personalchef in Deutschland, und Walter Kern, zweiter stellvertretender Vorsitzender des SAP-Betriebsrats, dem "Mannheimer Morgen" (Samstagsausgabe). Die Regelung gelte bis Ende 2023 und schließe betriebsbedingte Kündigungen "zwar nicht rechtlich, aber doch de facto aus", befanden beide übereinstimmend.

"Dem Betriebsrat und uns ging es darum, für die Mitarbeiter bei Veränderungen einen verlässlichen Rahmen zu schaffen und ein Signal der Sicherheit zu senden", sagte Younosi. Die einvernehmlich getroffene Vereinbarung solle mehr Transparenz bringen und die Verhandlungen bei künftigen Reorganisationen beschleunigen. "Wir sind mit dem Ergebnis zufrieden", sagte Kern, der zu den Verhandlungsführern zählte. Die Regelung gebe den "von einer Restrukturierung betroffenen Mitarbeitern eine klare Perspektive und die nötige Sicherheit, dass sie mit den Veränderungen mitgehen können". SAP steckt mitten im größten und teuersten Restrukturierungsprogramm seiner Firmengeschichte, weltweit sollen dabei rund 4.400 Stellen verschwinden, etwa 1.000 davon in Deutschland. In die jetzt gefundene Regelung seien die Erfahrungen aus vergangenen Restrukturierungen eingeflossen, so Kern. Sie beinhalte eine "Kaskade an Maßnahmen". So müsse Betroffenen mindestens ein gleichwertiges Jobangebot gemacht werden, nach Möglichkeit sollten sogar gesamte Teams in neue Wachstumsbereiche überführt werden. Zudem seien eine Reihe von Unterstützungsmaßnahmen vereinbart worden, wie Beratung und Weiterbildung. Auf dem internen SAP-Stellenmarkt erhielten die Betroffenen darüber hinaus Vorrang, sagte Kern dem "Mannheimer Morgen". Nur für diejenigen, die die Veränderungen nicht mitgehen wollten, gebe es in der Betriebsvereinbarung festgeschriebene Abfindungstabellen.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 18.04.2019 - 20:29 Uhr

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