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Die Börse in Frankfurt hat am Dienstagmittag deutliche Kursgewinne verzeichnet: Gegen 12:30 Uhr wurde der DAX mit rund 12.170 Punkten berechnet. Dies entspricht einem Plus von 1,1 Prozent gegenüber dem vorherigen Handelstag. Dabei sind fast alle DAX-Werte im grünen Bereich. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Leander Haußmann wäre gern Spieleentwickler geworden


Spielkonsole / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Der Theater- und Filmregisseur Leander Haußmann hätte gern als Spieleentwickler gearbeitet. "Wäre ich noch mal am Anfang, also wäre ich noch mal jung, ich würde Spieleentwickler werden", schreibt Haußmann in einem Gastbeitrag für das Magazin "Zeit Wissen". Für den Filmregisseur sind die Entwickler von Videospielen "Genies" und "die großen Erzähler unserer Zeit".

Alle Spiele, die er bisher gespielt habe, hätten hochkomplexe Inhalte und stellten philosophische Weltfragen. "Schiller würde vor Vergnügen in die Lüfte springen. Seine Räuber sehen blass aus gegen die Outlaws der der Dutch-van-der-Linde-Bande aus Blackwater in dem Spiel Red Dead Redemtion 2", schreibt Haußmann weiter. In seiner Zeit als Intendant am Schauspielhaus Bochum habe Haußmann Videospiele als Rückzugsort genutzt. Nach der Uraufführung des Theaterstücks "The Crime of the Twenty-first Century" von Edward Bond habe er sich in sein Büro zurückgezogen und "legte ein paar Nazis um". Die Einstellung vieler Eltern und Politiker zu Videospielen kann Haußmann nicht nachvollziehen: "In diesem Land gibt es Themen, bei denen so viel sträfliche Ahnungslosigkeit herrscht, dass man auf keinerlei Diskussion Lust hat. Mit der Drogenbeauftragten ebenso wenig wie mit Lehrern oder beflissenen Eltern", schreibt er. Er erinnere sich noch "gut an die dumme Rede vom damaligen Bundeskanzler Gerhard Schröder auf dem Deutschen Filmpreis. Sie war eine Mahnung an uns Filmemacher und an die Spieleentwickler", so der Theater- und Filmregisseur weiter. Schröder habe damals gesagt, man sollte darauf achten, "wie wir Gewalt darstellen, wir sollten uns ethischen und moralischen Fragen stellen und uns klarmachen, inwiefern wir Verantwortung tragen". Das sei nach dem Amoklauf von Erfurt gewesen. "Keine Rede davon, dass gerade in dieser Gegend Kultureinrichtungen, Jugendclubs und Bibliotheken geschlossen wurden. Aber: die Ballerspiele sind schuld", schreibt Haußmann in dem Gastbeitrag für "Zeit Wissen".

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 18.04.2019 - 19:13 Uhr

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