Freitag, 19. Juli 2019
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Börse

Am Donnerstag hat der DAX deutlich nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 12.227,85 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,92 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. An der Spitze der Kursliste standen kurz vor Handelsschluss die Wertpapiere von Merck mit kräftigen Kursgewinnen von fast zwei Prozent entgegen dem Trend im Plus, gefolgt von den Aktien von der Deutschen Börse und von RWE. Die Anteilsscheine von SAP standen kurz vor Handelsschluss mit einem kräftigen Kurseinbruch von über fünf Prozent am Ende der Liste, gefolgt von den Papieren von Wirecard und von Thyssenkrupp mit jeweils kräftigen Kursverlusten. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Leander Haußmann wäre gern Spieleentwickler geworden


Spielkonsole / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Der Theater- und Filmregisseur Leander Haußmann hätte gern als Spieleentwickler gearbeitet. "Wäre ich noch mal am Anfang, also wäre ich noch mal jung, ich würde Spieleentwickler werden", schreibt Haußmann in einem Gastbeitrag für das Magazin "Zeit Wissen". Für den Filmregisseur sind die Entwickler von Videospielen "Genies" und "die großen Erzähler unserer Zeit".

Alle Spiele, die er bisher gespielt habe, hätten hochkomplexe Inhalte und stellten philosophische Weltfragen. "Schiller würde vor Vergnügen in die Lüfte springen. Seine Räuber sehen blass aus gegen die Outlaws der der Dutch-van-der-Linde-Bande aus Blackwater in dem Spiel Red Dead Redemtion 2", schreibt Haußmann weiter. In seiner Zeit als Intendant am Schauspielhaus Bochum habe Haußmann Videospiele als Rückzugsort genutzt. Nach der Uraufführung des Theaterstücks "The Crime of the Twenty-first Century" von Edward Bond habe er sich in sein Büro zurückgezogen und "legte ein paar Nazis um". Die Einstellung vieler Eltern und Politiker zu Videospielen kann Haußmann nicht nachvollziehen: "In diesem Land gibt es Themen, bei denen so viel sträfliche Ahnungslosigkeit herrscht, dass man auf keinerlei Diskussion Lust hat. Mit der Drogenbeauftragten ebenso wenig wie mit Lehrern oder beflissenen Eltern", schreibt er. Er erinnere sich noch "gut an die dumme Rede vom damaligen Bundeskanzler Gerhard Schröder auf dem Deutschen Filmpreis. Sie war eine Mahnung an uns Filmemacher und an die Spieleentwickler", so der Theater- und Filmregisseur weiter. Schröder habe damals gesagt, man sollte darauf achten, "wie wir Gewalt darstellen, wir sollten uns ethischen und moralischen Fragen stellen und uns klarmachen, inwiefern wir Verantwortung tragen". Das sei nach dem Amoklauf von Erfurt gewesen. "Keine Rede davon, dass gerade in dieser Gegend Kultureinrichtungen, Jugendclubs und Bibliotheken geschlossen wurden. Aber: die Ballerspiele sind schuld", schreibt Haußmann in dem Gastbeitrag für "Zeit Wissen".

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 18.04.2019 - 19:13 Uhr

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