Freitag, 19. Juli 2019
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Börse

Am Donnerstag hat der DAX deutlich nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 12.227,85 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,92 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. An der Spitze der Kursliste standen kurz vor Handelsschluss die Wertpapiere von Merck mit kräftigen Kursgewinnen von fast zwei Prozent entgegen dem Trend im Plus, gefolgt von den Aktien von der Deutschen Börse und von RWE. Die Anteilsscheine von SAP standen kurz vor Handelsschluss mit einem kräftigen Kurseinbruch von über fünf Prozent am Ende der Liste, gefolgt von den Papieren von Wirecard und von Thyssenkrupp mit jeweils kräftigen Kursverlusten. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

RTL will Netflix und Co. in Deutschland den Rang ablaufen


Studios von RTL und n-tv / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Im Wettbewerb mit globalen Filmplattformen wie Netflix, Amazon oder künftig auch Disney will RTL-Deutschland im Streaming-Geschäft auf dem heimischen Markt die Nummer eins werden. "Wir sind besser als jeder andere in der Lage, neben Plattformen wie Netflix und Co. das attraktivste lokale Angebot für den deutschen Markt zu bieten", sagte der Chef von RTL Deutschland, Bernd Reichart, der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Donnerstagsausgabe). "Wir wollen der deutsche Champion sein, der Fernsehen und Streaming verbindet", sagte er.

"Im Bereich Unterhaltung und Information, ob linear oder im Streaming." Reichart kündigte an, dass RTL dafür den Anteil an Eigenproduktionen weiter erhöhen will - von Reportagen über Serien, Sport bis zu den Nachrichten. "Das unterscheidet uns von jeder globalen Tech-Plattform und ist eine Riesenchance", sagte er. Das eigene Streaming-Angebot TV Now habe im März mit mehr als fünf Millionen Nutzern einen neuen Rekord aufgestellt. Auf die Frage, wann RTL Deutschland damit Geld verdiene, sagte Reichart: "Innerhalb von gut drei Jahren sollte das der Fall sein." Der Chef von RTL Deutschland beklagte die ungleichen Wettbewerbsbedingungen der globalen Tech-Plattformen und der europäischen Medienhäuser. "Wir stehen im Wettkampf um die gleichen Werbebudgets, aber von fairem Wettbewerb trennen uns noch immer Welten", sagte er. Er forderte, die Plattformen stärker für die Inhalte verantwortlich zu machen, die auf ihren Plattformen zu sehen sind. "Die Europäische Urheberrechtsrichtlinie ist ein Schritt in die richtige Richtung", sagte Reichart, "weitere müssen folgen."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 18.04.2019 - 10:25 Uhr

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