Dienstag, 21. Mai 2019
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Formel-1-Legende Niki Lauda gestorben
Studie: Deutsche haben kaum noch Vertrauen in Moral von Managern
Wetterdienst warnt vor Dauerregen in Süddeutschland
Roland Berger nimmt deutsche Unternehmer in Schutz
Strache-Video: Silberstein weist Kurz-Vorwürfe zurück
Ibiza-Skandal-Video: ZDF schließt Böhmermann-Beteiligung aus
MAN-Chef Drees: Lkw-Fahrer werden noch eine ganze Weile gebraucht
Wetterdienst warnt vor Unwetter in Deutschland
Wirtschaft beklagt "Verwirrung und Unsicherheit" durch DSGVO
Umfrage: Kaum Abmahnungen wegen neuer EU-Datenschutzregeln

Newsticker

16:59Wetterdienst warnt vor Dauerregen in Süddeutschland
16:22Ibiza-Affäre: Kühnert wirft AfD "erbärmliche Doppelmoral" vor
15:41Berliner Justizsenator will Geldwäsche stärker bekämpfen
14:45Regierungskrise in Österreich: Außenministerin bleibt im Amt
13:57Union Investment stärkt Deutsche-Bank-Führung den Rücken
13:42Europawahlen: EU-Sicherheitskommissar hält Einmischung für möglich
13:32INSA: Union, Grüne und SPD verlieren leicht
13:10Daimler-Betriebsrat für neuen Anlauf zur Batteriezellenfertigung
13:10Daimler-Betriebsrat für neuen Anlauf zur Batteriezellenfertigung
12:30DAX legt am Mittag deutlich zu – Fast alle Werte im Plus
12:23FDP kritisiert Äußerungen des Bundeswahlleiters zur Briefwahl
12:14Krupp-Nachfahre um Thyssenkrupp besorgt
12:12Sondersitzung des österreichischen Parlaments am Montag
11:50Ethnologe: EU hat Mitschuld am Aufstieg Orbáns
11:50Ethnologe: EU hat Mitschuld am Aufstieg Orbáns

Börse

Die Börse in Frankfurt hat am Dienstagmittag deutliche Kursgewinne verzeichnet: Gegen 12:30 Uhr wurde der DAX mit rund 12.170 Punkten berechnet. Dies entspricht einem Plus von 1,1 Prozent gegenüber dem vorherigen Handelstag. Dabei sind fast alle DAX-Werte im grünen Bereich. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Bayerns Finanzminister bremst bei Verkauf von BayernLB-Anteil


Bayerischer Landtag / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Der bayerische Finanzminister Albert Füracker (CSU) bremst bei der Frage, ob sich der Freistaat von seinem Anteil an der BayernLB verabschieden soll. "Wir sind von solchen Überlegungen noch weit entfernt", sagte Füracker der "Süddeutschen Zeitung" (Donnerstagsausgabe). Nach schwierigen Jahren stehe die Landesbank wieder sehr gut da, das sei das Wichtigste.

Nun werde aus einer Position der Stärke die künftige Strategie geklärt. "Aber der Freistaat überlegt nicht jeden Tag, ob er die BayernLB braucht oder nicht", so Füracker weiter. Er werde sich aber "jeden Vorschlag, den ich bekomme, genau anschauen". Auf jeden Fall gebe es von seiner Seite keinen Auftrag in Richtung: "Überlegt Euch mal, wie es ausschauen könnte, wenn der Freistaat die Landesbank anbietet", so der CSU-Politiker. Der Freistaat Bayern hält 75 Prozent an der BayernLB, der Rest gehört Bayerns Sparkassen. Der bayerische Finanzminister dämpft damit Hoffnungen, die Bereinigung des deutschen Landesbanken-Sektors könnte zügiger vorangehen. Vor allem die Sparkassen wünschen sich das. Helmut Schleweis, Präsident des Sparkassenverbandes DSGV, verfolgt den Plan, aus den noch fünf Landesbanken ein einziges schlagkräftiges Zentralinstitut zu formen, häufig auch "Super-Landesbank" genannt. Die Voraussetzung dafür aber wäre, dass die Sparkassen vollen Zugriff bekämen und sich Eigentümer wie der Freistaat Bayern und Baden-Württemberg von ihren Landesbanken verabschieden würden. Füracker steht einer solchen Super-Landesbank "mit größerer Skepsis gegenüber". Die Frage für ihn sei, ob sich das Geschäftsmodell dadurch verbessere, dass aus mehreren Landesbanken eine einzige wird. "Man wird nicht allein deswegen erfolgreich, weil man fusioniert", so der CSU-Politiker weiter. Es gehe darum, ein tragfähiges Geschäftsmodell zu finden angesichts der niedrigen Zinsen, zunehmenden Digitalisierung, hoher regulatorischer Anforderungen und geopolitischer Risiken. "Mir konnte jedenfalls bisher niemand genau erklären, wie eine solche Strategie einer Super-Landesbank aussehen kann", sagte Füracker der "Süddeutschen Zeitung". Er verstehe den Wunsch der Sparkassen nach einer Zentralbank, schließlich hätten diese "zwei Hüte auf". Zum einen seien sie selbst im Geschäftsfeld der Landesbanken tätig. Zum anderen hätten sie aber auch eine "Verantwortung als Miteigentümer einer der wichtigsten Beteiligungen, die wir gemeinsam halten", so der bayerische Finanzminister weiter. Für Füracker ist es deshalb derzeit die beste Option, "mit Ruhe und Sorgfalt gemeinsam und partnerschaftlich eine neue erfolgreiche Strategie für die BayernLB festzulegen".

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

Bookmark and Share  

NEWS25-Meldung vom 18.04.2019 - 00:00 Uhr

   © news25 2015 | Impressum, Datenschutzerklärung