Freitag, 19. April 2019
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Börse

Am Donnerstag hat der DAX zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 12.222,39 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,57 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. An der Spitze der Kursliste standen kurz vor Handelsschluss die Wertpapiere von Daimler mit kräftigen Kursgewinnen von über zwei Prozent im Plus, gefolgt von Vonovia und von der Deutschen Lufthansa. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Richterverband für Verkürzung von Verfahren bei Großprojekten


Justicia / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Der Vorsitzende des Bundes Deutscher Verwaltungsrichter, Robert Seegmüller, hat sich offen für Maßnahmen zur Verkürzung von Verwaltungsverfahren bei großen Infrastrukturprojekten gezeigt. Er reagierte damit auf ein Gutachten des Normenkontrollrats, das an diesem Mittwoch an Bundesjustizministerin Katarina Barley (SPD) übergeben wurde: Die einzelnen Vorschläge aus dem Gutachten böten "Potenzial", sagte Seegmüller dem "Handelsblatt" (Donnerstagsausgabe). Die Expertise beschäftigt sich mit der Frage, wie verwaltungsgerichtliche Verfahren zur Überprüfung von Planungs- und Genehmigungsentscheidungen für Großvorhaben effizienter und schneller durchgeführt werden können.

Etwa, dass die Gerichte bei komplexen Fragen Fachgutachter oder zusätzliche wissenschaftliche Mitarbeiter in die Verfahren einbeziehen, um die Arbeit zu beschleunigen. "Es gibt schon seit einiger Zeit Überlegungen und Versuche, Richter bei der Vorbereitung ihrer Entscheidungen durch Hinzuziehung von Hilfskräften zu entlasten", sagte Seegmüller. Im Asylrecht etwa arbeiteten wissenschaftliche Mitarbeiter vorab die Situation in den Herkunftsstaaten auf. "Am Ende muss aber der Richter, der entscheidet, die komplexe Materie durchdrungen haben", so der Jurist weiter. Das koste "umso mehr Zeit je umfangreicher das zu prüfende materielle Recht" sei. Mit Blick auf die Realisierung von Großvorhaben wies Seegmüller auf die "sehr große Menge an Normen" hin, die zu beachten seien. Viele beträfen das Umweltrecht, das sicherstellen soll, dass Bestehendes keinen Schaden nehme. "Das führt zu komplexen Prozessen", erläuterte Seegmüller. Wer viel bewahren wolle, "muss auch viel prüfen". Die in dem Gutachten vorgeschlagene Digitalisierung von Akten bei Behörden und Gerichten sei indes schon beschlossene Sache. Aber es sei kompliziert, die Prozesse umzustellen und sinnvolle Programme zu entwickeln. "Papier ist eben auch sehr flexibel", so der Jurist weiter.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 17.04.2019 - 20:20 Uhr

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