Freitag, 19. April 2019
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Börse

Am Donnerstag hat der DAX zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 12.222,39 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,57 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. An der Spitze der Kursliste standen kurz vor Handelsschluss die Wertpapiere von Daimler mit kräftigen Kursgewinnen von über zwei Prozent im Plus, gefolgt von Vonovia und von der Deutschen Lufthansa. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Windenergie-Verband kritisiert "gravierende Fehlentwicklungen"


Windräder / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Der Bundesverband Windenergie (BWE) wirft der Bundesregierung "gravierende Fehlentwicklungen" im Energiesektor vor. Die Ziele für Klimaschutz und Energiewende bedeuteten, "dass wir eigentlich bei der Windenergie einen Zubau von 5.000 Megawatt pro Jahr haben müssten", sagte BWE-Präsident Hermann Albers dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland" (Dienstagausgaben). Tatsächlich würden es aber in diesem Jahr "deutlich unter 2.000 Megawatt".

Dies werde Folgen haben, "zumal noch nicht erkennbar sei, ob sich die Lage 2020 grundlegend ändern wird. Es droht ein weiterer Arbeitsplatzabbau", warnte Albers. Die Branche habe durch falsche Signale der Politik bereits mehr als 10.000 Beschäftigte verloren. Insgesamt beschäftigen die Windkraftanlagenbauer derzeit noch rund 160.000 Frauen und Männer. Der BWE-Präsident ruft den Bund zu mehr Verbindlichkeit und Effizienz auf: "Die Bundesregierung muss im Raumordnungsgesetz des Bundes niederschreiben, dass zwei Prozent der Fläche Deutschlands für Windkraftanlagen bestimmt sind." Zudem müsse der Genehmigungszeitraum für Windenergieprojekte auf maximal ein Jahr verkürzt werden. Es sei überdies notwendig, dass die geplanten Sonderausschreibungen für zusätzlich insgesamt 4.000 Megawatt - verteilt auf die Jahre 2019, 2020, 2021 - zu einer dauerhaften Einrichtung bis zum Jahr 2030 werden. Das Erneuerbare-Energien-Gesetz schreibt bislang vor, dass die regulären Ausschreibungen für Anlagen an Land auf eine Gesamtkapazität von jährlich 2.800 Megawatt beschränkt sind. Albers macht sich außerdem dafür stark, neue Wege für einer stärkere Akzeptanz von Windrädern zu gehen: "Wir schlagen vor, die Kommunen verbindlich an den Einnahmen von Windparks auf ihrer Gemarkung zu beteiligen. So könnten gerade in strukturschwachen Gebieten neue verlässliche Einnahmequellen entstehen." Der Union wirft der Präsident des Windenergieverbandes vor, mit Blick auf die bevorstehenden Landtagswahlen in Ostdeutschland aus Angst vor der AfD bei der Energiewende zu bremsen: "Es gibt die Sorge, dass die AfD deutlich zulegt. Und da die AfD den Klimawandel und die Energiewende verneint, gibt es eine Linie bei einigen in der Union, die das Tempo beim Ausbau der Erneuerbaren nicht steigern, sondern drosseln will", beklagte Albers. "Echte Entscheidungen könnten deshalb vielleicht erst nach den Landtagswahlen stattfinden. Das wäre dann November/Dezember und deutlich zu spät."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 16.04.2019 - 05:00 Uhr

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