Freitag, 19. April 2019
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Börse

Am Donnerstag hat der DAX zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 12.222,39 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,57 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. An der Spitze der Kursliste standen kurz vor Handelsschluss die Wertpapiere von Daimler mit kräftigen Kursgewinnen von über zwei Prozent im Plus, gefolgt von Vonovia und von der Deutschen Lufthansa. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Digitalpolitik: Grüne fordern Umdenken von Regierung


Sven Giegold / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Der Spitzenkandidat der Grünen für die Europawahl, Sven Giegold, hat die Bundesregierung nach dem endgültigen Votum über die umstrittene Reform des EU-Urheberrechts zu einem Umdenken in der Digitalpolitik aufgefordert. "Deutschland setzt sich bei der fairen Besteuerung von Digitalunternehmen und der fairen Vergütung von Urhebern für die falschen Lösungen ein. Es ist Zeit für eine Kurskorrektur im Sinne des digitalen Binnenmarkts", sagte Giegold dem "Handelsblatt" (Dienstagausgabe).

Nur mit einem starken digitalen Binnenmarkt könne Europa in der globalen Digitalökonomie wettbewerbsfähig sein, so der Europaabgeordnete. "Dazu braucht es einen tiefen und großen Heimatmarkt mit möglichst wenigen Hürden, gestaltet nach europäischen Werten und Regeln." Kritisch sieht Giegold vor diesem Hintergrund die Ankündigung der Bundesregierung, die Reform des EU-Urheberrechts möglichst ohne den Einsatz von Uploadfiltern umzusetzen. Nationale Lösungen in Europas digitalem Binnenmarkt seien ein Widerspruch in sich, sagte der Grünen-Politiker: "Ein Alleingang Deutschlands würde die europäische Digitalpolitik fragmentieren." Mit einem Flickenteppich nationaler Bestimmungen werde gerade kleineren Digitalunternehmen das Leben schwerer gemacht, statt es zu vereinfachen.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 15.04.2019 - 18:34 Uhr

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