Freitag, 19. April 2019
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Börse

Am Donnerstag hat der DAX zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 12.222,39 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,57 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. An der Spitze der Kursliste standen kurz vor Handelsschluss die Wertpapiere von Daimler mit kräftigen Kursgewinnen von über zwei Prozent im Plus, gefolgt von Vonovia und von der Deutschen Lufthansa. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

FDP: Kein Staatsgeld für BDS-Kampagne


Tempelberg mit Felsendom in Jerusalem / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Der internationalen Boykott-Kampagne gegen israelische Firmen, Wissenschaftler und Künstler soll in Deutschland entschlossener entgegengetreten werden. Das sieht laut eines Berichts der "Süddeutschen Zeitung" (Dienstagausgabe) eine Initiative der FDP im Bundestag vor. So sollen Unterstützerorganisationen der internationalen Bewegung "Boykott, Desinvestitionen und Sanktionen" (BDS) staatliche Zuwendungen entzogen werden.

"Die BDS-Bewegung ist in ihren Methoden und Zielen nicht nur antiisraelisch, sondern größtenteils klar antisemitisch", heißt es einem von der FDP-Fraktion gebilligten Antrag. Das Anbringen von "Don`t buy"-Schildern an Stätten, in denen israelische Produkte verkauft werden, erinnere "an Zeiten im dunkelsten Kapitel unserer Geschichte, an die damals überall zu findenden Schilder: `Kauft nicht beim Juden`". Die FDP will nun mit allen Fraktionen außer der AfD über einen gemeinsamen Antrag verhandeln. Es gehe "um die Sache, nicht um parteipolitische Profilierung", sagte der FDP-Bundestagsabgeordnete Frank Müller Rosentritt. Die Grünen signalisierten grundsätzliches Interesse. "Ich lehne BDS politisch ab, weil die Bewegung gegen die Zwei-Staaten-Lösung gerichtet ist und in Europa keinerlei Firewall gegen härteste Antisemiten und Holocaust-Leugner zieht", sagte der außenpolitische Sprecher der Grünen im Bundestag, Omid Nouripour. Man sei für einen solchen Beschluss bereit, mit allen "demokratischen israel-freundlichen Parteien der Mitte" zusammenarbeiten, sagte der außenpolitische Sprecher der CDU/CSU-Fraktion, Jürgen Hardt. Das schließe nicht nur die AfD, sondern auch die Linkspartei aus.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 15.04.2019 - 17:58 Uhr

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