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Am Donnerstag hat der DAX zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 12.222,39 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,57 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. An der Spitze der Kursliste standen kurz vor Handelsschluss die Wertpapiere von Daimler mit kräftigen Kursgewinnen von über zwei Prozent im Plus, gefolgt von Vonovia und von der Deutschen Lufthansa. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

US-Botschafter forderte Ecuador zur Auslieferung von Assange auf


US-Flagge / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Nach der spektakulären Festnahme von Wikileaks-Sprecher Julian Assange in der ecuadorianischen Botschaft in London nimmt das Tauziehen um die Auslieferung des Australiers Fahrt auf. Der US-Botschafter Richard Grenell habe Ecuador zur Auslieferung Assanges aufgefordert, sagte der Botschafter Ecuadors in Deutschland, Manuel Mejia Dalmau, der "Welt am Sonntag". "Das Erste, worauf er mich ansprach, war Julian Assange", sagte Dalmau über ein Treffen mit Grenell.

Als der ecuadorianische Botschafter darauf hinwies, dass man niemanden an ein Land ausliefern könne, in dem die Todesstrafe oder Folter drohten, soll Grenell ihm einen Vorschlag gemacht haben: Die USA könnten eine Garantie abgeben, dass Assange nicht zum Tode verurteilt würde. "Ich habe mich bei ihm bedankt und gesagt, dass ich nicht derjenige sei, der über eine solche Frage zu entscheiden habe", so der Botschafter Ecuadors weiter. Er habe anschließend seiner Regierung in Quito von dem Gespräch berichtet, die Grenells Vorschlag abgelehnt habe. "Es gibt keinen Deal mit den USA", sagte Dalmau der "Welt am Sonntag". Hintergrund: Die USA bestehen darauf, Assange vor einem US-Gericht den Prozess zu machen. Dort muss er im Zusammenhang mit dem Vorwurf der Verschwörung zur Attacke auf Regierungscomputer mit bis zu fünf Jahren Haft rechnen - sollten nicht noch weitere Anklagepunkte hinzukommen. Assange war 2010 nach Großbritannien gereist, um sich Ermittlungen der schwedischen Staatsanwaltschaft wegen Vergewaltigungsvorwürfen zu entziehen. Der Wikileaks-Sprecher bestreitet die Vorwürfe. Um einer Auslieferung zu entgehen, floh er schließlich in die ecuadorianische Botschaft in London und bat um Asyl. Vor zwei Jahren setzten die schwedischen Behörden ihre Ermittlungen aus, weil Assange für sie in der Botschaft nicht erreichbar war. Am Donnerstag wurde Assange der Botschaft verwiesen und verhaftet. Er sitzt derzeit wegen Verstoßes gegen britische Kautionsauflagen im Gefängnis.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 13.04.2019 - 16:35 Uhr

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