Montag, 22. April 2019
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Börse

Am Donnerstag hat der DAX zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 12.222,39 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,57 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. An der Spitze der Kursliste standen kurz vor Handelsschluss die Wertpapiere von Daimler mit kräftigen Kursgewinnen von über zwei Prozent im Plus, gefolgt von Vonovia und von der Deutschen Lufthansa. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Behindertenbeauftragter will schärfere Regeln für Integration

Der Behindertenbeauftragte der Bundesregierung, Jürgen Dusel, zieht genau zehn Jahre nach der Ratifizierung der UN-Behindertenrechtskonvention durch Deutschland eine kritische Bilanz. Für die Umsetzung der Konvention würde er Deutschland die Note "befriedigend bis ausreichend" geben, sagte er dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland" (Dienstagausgaben). "Wir haben einige Etappen auf dem Weg zu einer Gesellschaft zurückgelegt, in der es normal ist, verschieden zu sein. Aber wir sind noch lange nicht am Ziel", fügt er hinzu.

Als Beispiel nannte Dusel den Arbeitsmarkt. "Wir haben mittlerweile mehr als 1,2 Millionen Menschen mit Schwerbehinderung in sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung. Es waren noch nie so viele", sagte der Behindertenbeauftragte der Bundesregierung. Er ergänzte allerdings: "Menschen mit Behinderungen sind aber noch immer deutlich länger und häufiger arbeitslos als Menschen ohne Behinderungen." Dusel verwies darauf, dass es in Deutschland eine Beschäftigungspflicht gebe. Jeder Arbeitgeber, in dessen Betrieb es mehr als 20 Arbeitsplätze gebe, müsse fünf Prozent dieser Arbeitsplätze mit Menschen mit schweren Behinderungen besetzen. Tue er dies nicht, müsse er eine Ausgleichsabgabe zahlen. "Ein Viertel aller beschäftigungspflichtigen Arbeitgeber hat aber keinen einzigen Menschen mit Behinderung eingestellt. Das ist inakzeptabel", kritisierte der Behindertenbeauftragte der Bundesregierung. In der Konsequenz fordert Dusel schärfere Regeln für die Integration in den Arbeitsmarkt. "Wir sollten noch einmal den Dialog mit den Arbeitgebern verstärken", sagt er. "Wenn dieser erfolglos bleibt, sollte die Ausgleichsabgabe für diejenigen Arbeitgeber mindestens verdoppelt werden, die weiterhin keinen einzigen Menschen mit Behinderung einstellen."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 26.03.2019 - 05:00 Uhr

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