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Börse

Am Donnerstag hat der DAX zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 12.222,39 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,57 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. An der Spitze der Kursliste standen kurz vor Handelsschluss die Wertpapiere von Daimler mit kräftigen Kursgewinnen von über zwei Prozent im Plus, gefolgt von Vonovia und von der Deutschen Lufthansa. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Immer mehr Krankentage wegen psychischer Probleme


Klinik für Psychiatrie / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Die Zahl der Krankentage wegen psychischer Probleme hat sich in den vergangenen zehn Jahren von rund 48 Millionen im Jahr 2007 auf 107 Millionen im Jahr 2017 mehr als verdoppelt. Die daraus entstehenden wirtschaftlichen Ausfallkosten haben sich im selben Zeitraum von 12,4 Milliarden Euro auf 33,9 Milliarden Euro sogar nahezu verdreifacht. Das geht aus der Antwort des Bundesarbeitsministeriums auf eine Anfrage der Linken-Fraktion im Bundestag hervor, über die die Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Dienstagausgaben) berichten.

Männer kamen demnach auf eine deutlich höhere Zahl an psychisch bedingten Krankheitstagen als Frauen, ältere Beschäftigte meldeten sich häufiger aus psychischen Gründen krank als jüngere. Die meisten Krankentage gab es 2017 bei Männern zwischen 60 und 65 Jahren (434 Ausfalltage auf 100 Versicherte), die wenigsten bei Frauen zwischen 15 und 20 Jahren (21 Ausfalltage auf 100 Versicherte). Laut Arbeitsministerium stieg zwischen 2007 und 2017 auch die Zahl der Renteneintritte wegen verminderter Erwerbsfähigkeit aufgrund psychischer Störungen - von rund 53.900 (2007) auf mehr als 71.300 (2017). 2017 gingen rund 41.200 Frauen vorzeitig wegen psychischer Diagnosen in Rente - bei den Männern waren es nur rund 30.100. Die Zahlen basieren auf Sozialversicherungsdaten und Berechnungen der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin. Angaben für das Jahr 2018 liegen noch nicht vor. Die Bundesregierung sieht bei der Bekämpfung der Stressfaktoren in erster Linie die Arbeitgeber in der Pflicht: Gegen psychische Belastungen würden keine neuen Arbeitsschutzregeln helfen, heißt es in der Regierungsantwort. "Ziel muss es vielmehr sein, Betriebe und Beschäftigte zu befähigen, das vorhandene Arbeitsschutzinstrumentarium, insbesondere die Gefährungsbeurteilung, zu nutzen, um Gesundheitsrisiken durch psychische Belastungen frühzeitig erkennen und durch eine menschengerechte Arbeitsgestaltung verhindern zu können." Die arbeitspolitische Sprecherin der Linksfraktion kritisierte die Auffassung der Bundesregierung deutlich: Diese Haltung grenze an "vorsätzliches Staatsversagen", sagte Jutta Krellmann den Funke-Zeitungen. Viele Arbeitgeber würden auf Verschleiß fahren, Beschäftigte würden über ihre Belastungsgrenze getrieben. Auch der ökonomische Schaden werde größer und größer. "Die Bundesregierung jedoch schaut Däumchen drehend zu." Dabei sei es offensichtlich, dass die jetzigen Instrumente nicht ausreichten. Die Linke fordert stattdessen eine staatliche Anti-Stress-Verordnung und flächendeckende Arbeitsschutzkontrollen.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 26.03.2019 - 01:00 Uhr

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